Schlagwort: Künstlerzimmer

  • Fou goes Crowdfunding: Meet „Calèche Visionnaire“

    ::: CROWDFUNDING: AND THE RESULT IS… :::

    Trotz einem tollen Endspurt hat unser Crowdfunding das gesetzte Ziel leider verpasst und das Künstlerzimmer „Calèche Visionnaire“ wird somit nicht realisiert. Ganz herzlichen Dank trotzdem an alle Spenderinnen und Spender und an all diejenigen, die sich die Zeit für ein Feedback genommen haben! Da es für uns ein erster Versuch war, bei der Finanzierung neue Wege zu gehen, nehmen wir einige Learnings mit, bleiben jedoch wild entSCHLOSSen, weitere Zimmer mit inspirierendem, verspieltem, wildem oder verrücktem Innenleben zu gestalten : )

    Abschliessend möchten wir uns bei Attila Maria Wittmer und Florian Paul Koenig für die spannende und sehr angenehme Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Euch beiden für die weiteren Projekte viel Erfolg und auf dass es Euch weiterhin gelinge, so viel Schwung ins Luzerner Kulturleben zu bringen, wie Ihr das mit der Salle Mobile bereits tut!

    ::: ZWISCHENSTAND VOM 12. JULI 2016 :::

    Der 16. Juli ist das Stichdatum für die Finanzierung des Künstlerzimmers von Wittmer & Koenig. Der aktuelle Spendenstand dümpelt allerdings noch auf tiefem Niveau vor sich hin d.h. wir liegen unter 50%. Es stellen sich also folgende Fragen: a) Kriegen wir’s noch hin? und b) Woran liegt es?

    Danke im Voraus für Deine Spende bzw. Dein Feedback! Falls gewünscht kannst Du am Seitenende auch einen Kommentar hinterlassen, für uns ist jede Rückmeldung hilfreich : )

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    ::: POST IN DER ORIGINALFASSUNG VOM 16. JUNI 2016 :::

    Wir freuen uns sehr, das nächste Künstlerzimmer zu lancieren! Mit Attila Maria Wittmer und Florian Paul Koenig haben wir zwei spannende und sehr sympathische Schweizer Kunstschaffende für eine Zimmergestaltung gewinnen können, die derzeit mit ihrer Salle Mobile zum Thema „Salle Modulable“ in der Luzerner Kulturszene für einigen Wirbel sorgen. Wenn alles klappt, sollte in absehbarer Zeit aus dem bisherigen Zimmer „Calèche“ eine „Calèche Visionnaire“ entstehen, mit der Luftschlosser, Visionssuchende und Verträumte mit grossen Plänen in eine glorreiche Zukunft kutschieren können : )

     

    DIE DOKUMENTATION

    >> Dokumentation „Calèche Visionnaire“ by Wittmer&Koenig_2016″ (PDF, 3.5 Mb)

    Wenn Du mehr über die Künstler hinter dem Vorschlag wissen möchtest, dann laden wir Dich ein, das Interview im  Post „Meet Wittmer & Koenig“ zu lesen.

     DAS VIDEO ZUM PROJEKT

    http://www.youtube.com/watch?v=z89cRvx6tHE

     

    ACHTUNG, FERTIG, LOS

    Die ersten drei Künstlerzimmer hat der Verein aus eigenen Mitteln bestritten, doch das Budget fiel in der Folge eher mager aus, worüber die Kunstschaffenden äusserst grosszügig hinweg gesehen haben. Damit wir Kunstprojekte zukünftig so umsetzen können, dass für diese nicht nur Ruhm und Ehre rausspringt, sondern auch ein paar Moneten, haben wir uns entschieden, es auf eigene Faust mit einem Crowdfunding zu probieren…

     

    SO KANNST DU „CALÈCHE VISIONNAIRE“ UNTERSTÜTZEN:

    Für Konzept, Material und Realisierung ist ein Budget von EUR 5’252 veranschlagt; die genauen Angaben findest Du im Dossier (vgl. oben „Die Dokumentation“). Der Verein erbringt alle Arbeitsleistungen ehrenamtlich.

    Unterstützen kannst Du uns moralisch und/oder finanziell. Für ersteres genügt es, ein paar positive Gedanken in den Äther zu schicken oder diesen Link an Personen weiter zu leiten, die sich dafür interessieren könnten. Für eine finanzielle Unterstützung hast Du folgende Möglichkeiten:

    Betrag (EUR)AnzahlDein Dankeschön

    €20 Du wirst Vereinsmitglied fürs laufende Kalenderjahr : )
    €50  100 Publikation „Calèche Visionnaire“ von Wittmer & Koenig (Versand per Post).
    €100  50 Lavendelduft für TraumtänzerInnen…. Die Publikation „Calèche Visionnaire“ von Wittmer & Koenig wird von einem zart duftenden Lavendelsäckli begleitet (Versand per Post).
    €200  30 Leckermäulchen aufgepasst: Wir versüssen Dir die von den Künstlern handsignierte Publikation „Calèche Visionnaire“ zusätzlich mit 1 kg feinem Schloss-Honig (Versand per Post).
    €500  20 Du magst Einzigartigkeit? Dann entscheide Dich für eine Zeichnung des Künstlers Attila Maria Wittmer (Unikat, Format DIN A4 oder A3, mixed media). Der Versand erfolgt per Post.
    €1000  3 Die Seele baumeln lassen und in das üppige Grün des Schlossparks eintauchen… Im Gegenzug für Deine Unterstützung hat Du 2 Übernachtungen für 2 Personen im „Calèche Visionnaire“ mit Vollpension zugute. Euch begrüsst ein Glas perlender „Crémant de Bourgogne“, die handsignierte Publikation zum Zimmer und ein feiner Schloss-Honig für zuhause ist selbstverständlich ebenfalls mit einbegriffen. Da die Liegefläche der visionsgenerierenden Kalesche 140×200 cm misst, wohl nur für Paare und gute FreundInnen ; -)
    €5000  1 Es müssen ja nicht gleich Millionen sein wie für die Salle Modulable… Wir bieten visionären Individualisten, Kunstmäzenen oder Firmen mit Affinität zu Kunst am Bau einen anderen einmaligen Jackpot: Eine von Wittmer & Koenig nach Auftrag entworfene Kunstinstallation, die am gewünschten Standort umgesetzt wird (Transport- & Materialkosten exklusive).Bildschirmfoto 2016-05-27 um 11.20.50

     

    MITFINANZIEREN – STEP BY STEP:

    Wir geben uns 30 Tage Zeit, um das Budget zu erreichen… Deadline ist also der 16. Juli 2016! Wenn Du das Künstlerzimmer „Calèche Visionnaire“ finanziell unterstützen möchtest, bitte geh‘ wie folgt vor:

    • Schick eine Email an contact@fougerette.org
    • Im Betreff schreibe den Zimmernamen plus den gewählten Betrag (Beispiel: „Calèche Visionnaire 50€“).
      Wir bestätigen anschliessend den gewünschten Unterstützungsbeitrag per Mail und informieren Dich über den aktuellen Spendenstand. Die Einzahlung des gewählten Betrags wird erst fällig, wenn das Projekt zu 100% finanziert ist und durchgeführt werden kann.
    • Inhalt der Email:
    • Dein Name und Deine Adresse für den Versand Deines Dankeschöns bzw. für die Kontaktaufnahme.
    • Vermerk „Einzahlungsschein“, wenn Du per Post einen Einzahlungsschein erhalten möchtest (ansonsten schicken wir Dir unsere IBAN für eine Online-Überweisung).
    • Vermerk „Bitte Spendenbescheinigung“ wenn Du eine Spendenbescheinigung des Vereins erhalten möchtest.

    Du kannst die Umsetzung übrigens auch im Rahmen eines Volontariats unterstützen und beim Renovieren und Streichen gleich selbst Hand anlegen. Kontaktiere uns dazu bitte per Mail, die Jahresplanung 2016 mit den Öffnungszeiten findest Du hier.

     

    BUDGET UNTER- bzw. ÜBERTROFFEN – WAS DANN?

    Wie beim Crowdfunding üblich, wird das Projekt nur dann lanciert, wenn der benötigte Betrag zu 100% finanziert ist.

    In einem ersten Schritt gibst Du als UnterstützerIn somit lediglich ein Zahlungsversprechen ab, die Einzahlung wird erst in einem zweiten Schritt fällig, nämlich dann, wenn wir genügend Zusagen für den gesamthaft benötigten Betrag haben. Ob dies der Fall ist oder nicht, wissen wir am 16. Juli 2016.

    Sollte der benötigte Betrag übertroffen werden (… rein hypothetisch : ))), so wandert der Überschuss selbstverständlich in den Topf für zukünftige Künstlerzimmer und weitere Kunstprojekte.

     

    C’EST FOU… – DIE BISHERIGEN KÜNSTLERZIMMER

  • Meet Maja Hürst / Grain de Folie

    Grain6Die autodidaktische Künstlerin Maja Hürst hat das zweite diesjährige Künstler-Zimmer namens „Grain de Folie“ gestaltet. Aufgewachsen in Kairo und Köln hat sie sich schon als Kind als Weltenbürgerin bekannt. Nach ihrem Studium der Visuellen Kommunikation an der ZHdK hat sie begonnen, sich intensiv mit Kunst auseinanderzusetzen und dies 2009 zu ihrem Beruf gemacht; ihre Bildsprache heisst TIKA. In den letzten Jahren hat Maja in Berlin, Rio de Janeiro und Zürich gewohnt, mit Atelierstipendien in Bangkok, Wien und Kapstadt gelebt sowie weltweit unzählige Wandbilder und Ausstellungen realisiert. Seit 2013 wird sie für einen Dokumentarfilm der Sternstunde Kunst vom Schweizer Fernsehen begleitet. Für die nächsten Monate steht ein Leben «on the road» im ausgebauten Bus quer durch Europa an. Ein Atelier auf Rädern, die Farbeimer und Spraydosen im Gepäckraum, die Leiter und Verlängerungsstangen auf dem Dach.

    Maja, wie kam es überhaupt zu Deiner Projekteingabe für das Zimmer „Grain de Folie“?

    Die Jungkunst-Organisatoren haben den Aufruf an alle ihre ehemaligen Künstler verschickt. Die Bilder des Schlosses haben mich so geflashed und ich hatte ein gutes Bauchgefühl bei dem Zimmer, auch hat mich der Name „Grain de Folie“ (eine Prise Wahnwitz, Anm. d. Red.) angesprochen.

    Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

    Typische Tage gibt es so eigentlich nicht… Ein Vorsatz, der sich seit meinen Teenagertagen gehalten hat, ist, dass ich möglichst jeden Tag anders leben möchte. Meistens jedoch beginnt mein Tag mit einem Kaffee, ans Bett gebracht von meinem Super-Freund, etwas lesen, noch zwei, drei weitere Kaffees, duschen, Mittagessen, dann wenn das Wetter ok ist in der Stadt rumvelölen und noch mehr Kaffee trinken, mit Freunden quatschen oder in den Himmel gucken und die Gedanken fliegen lassen, dann mal Mails checken und spätestens wenn’s eindunkelt bis es hell wird im Atelier arbeiten.

    Was treibt Dich als Künstlerin an? Wo liegen Deine künstlerischen Wurzeln bzw. was inspiriert Dich zu Deinen Arbeiten?

    Die Zeit, die ich malend, zeichnend oder bastelnd verbringe, vergeht wie im Flug. Was das Kreative betrifft, bin ich sozusagen unersättlich und habe deswegen auch Lust auf immer mehr (lacht). Meine Hauptinspiration sind der Alltag und das Leben, spezifischer, die Suche nach einem Alltag und einem Leben in einem System und einer Gesellschaft wie ich sie uns wünsche. In diese Wunschvorstellung fliesst sowohl Traditionelles und Mystisches mit ein als auch Fantastisches, Geträumtes und im Internet Gesehenes.

    Wie zeigt sich das in Deinem Werk?

    Von Menschen, die Arbeiten von mir bei sich zuhause haben, wurde mir schon gesagt, dass sie eines meiner Bild neben dem Bett haben und immer wenn sie es anschauen, dann rückt es ihnen den Sinn des Lebens wieder an den richtigen Ort. Wenn meine Arbeiten kleine Anker für Gedanken oder Ideen oder Inspiration für Andere sind, dann ist dies das grösste Kompliment für mich – und somit auch Sprit, welcher den Motor am Laufen hält. Wenn ich im öffentlichen Raum arbeite, zum Beispiel an einem Wandbild, geschieht es oft, dass ich mit verschiedensten Menschen über die verrücktesten Themen ins Gespräch komme. Einmal als ich in Kapstadt auf einem Baukran an einer grossen Wand am Arbeiten war, hab’ ich bemerkt wie eine Businessfrau, ein Obdachloser und ein Feuerwehrmann in ein tiefes Gespräch über das Bild verstrickt waren. Das fand ich sogar noch besser als wenn ich als Person direkt involviert gewesen wäre.

    Mit TIKA hast Du Deine eigene Bildsprache entwickelt…

    Angefangen hat TIKA als Gesicht aus dicken schwarzen Filzstiftstrichen auf entsorgten Kühlschränken in Zürich. Der Klang und die Buchstaben haben mir gefallen. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick von einer Antibiotika-Packung weg. Später als ich dann noch die indische Bedeutung des dritten Auges für TIKA kennengelernt habe, fiel alles wie beim Computerspiel „Tetris“ in die richtige Lücke. Heute ist TIKA ein Versuch, das Gesehene simpel und grafisch umzusetzen. Die Essenz des Gesehenen festzuhalten. Auszuloten, wie viel Reduktion Formen vertragen um nicht ins Abstrakte zu rutschen. Auch ist es eine Suche nach dem Essentiellen im Leben (Impressionen von TIKA findest Du in der nachstehenden Bild-Galerie).

    Wie fallen die Reaktionen auf TIKA aus?

    Ob in Bangkok, Atlanta, Gambia, Cape Town, Mumbai, Alexandria, Sofia – bisher hatte ich meist positive Reaktionen. Ich lege sehr viel Wert darauf, das Bild in die Umgebung einzubetten. Wo auch immer auf dem Planeten ich eingeladen werde, um auszustellen oder Wandbilder zu malen, informiere ich mich über die Geschichte der jeweiligen Orte, suche nach lokalen Sagen und Mythen und unterhalte mich mit den Menschen, die um die zu bemalende Wand herum leben. So entstehen die Ideen zu den Bildern. Es kommt oft zu einem regen Austausch mit den Anwohnern, die fragen, ob sie an der Wand mithelfen dürfen oder mir Getränke, Snacks und Zeichnungen bringen. In der Schweiz sind die Reaktionen allerdings überwiegend verhalten, meist wird nur nach der Bewilligung und dem Verdienst gefragt.

    Deine zweite Leidenschaft ist die Musik, oder?

    Jup. Früher hab’ ich neben der Anlage gesessen und Tapes aus dem Radio aufgenommen. Irgendwann um 2003 hab’ ich angefangen, Platten zu kaufen und aufzulegen, da ich kaum DJs kannte, die aufgelegt haben, was mir gefällt. Bis heute lege ich meist mehrmals im Monat als Chiri Moya auf. Global Bass wäre wohl die am ehesten zutreffende Schublade, um meine Musikauswahl reinzuquetschen. Eigentlich ist das einzige Kriterium, dass ich Bock hab’, auf den Track zu tanzen. Egal wo auf der Welt er gebastelt wurde. Hauptsache er hat Pfupf!

    Abschliessend gefragt: Du gestaltest regelmässig grosse Flächen, ganze Hausfassaden. Was hat es damit auf sich?

    Mich reizt Grösse. Mein bisher grösstes Bild durfte ich in Atlanta G.A. malen: 110m lang und 20m hoch. Ich finde es extrem cool, Hebebühnen mit Lastwagen daran zu fahren und mit 6m langen Stangen vorzuzeichnen. Auch bin ich mir bewusst, dass ein Wandbild ein einschneidender Eingriff in die Umgebung ist und deshalb gebe ich alles, damit dieses für die Anwohner zu einer Bereicherung wird. Natürlich kann man es nie allen recht machen – allerdings bin ich überzeugt, dass Bilder einen wesentlich stärkeren Denkimpuls vermitteln als die oft grauen Fassaden unserer urbanen Räume.

    Und so sieht Grain de Folie jetzt aus:

    TIKA – Impressionen (noch mehr Bilder gibt’s hier):

    Alle Bilder: Copyright Maja Hürst / TIKA

    Und als Dreingabe hat uns Maja noch dieses Wandgemälde an die bis dato doch sehr schäbige Garagen-Wand gezaubert:

    https://www.facebook.com/tika.thek/photos/a.171379443021084.1073741829.115991175226578/516485088510516/?type=3&theater

     

  • Künstler-Zimmer 2015: And The Winner Is…

    Heute fand im Hive unser gemütlicher Schloss-Treff statt und natürlich haben unsere Vereinsmitglieder neben dem Schwelgen in Erinnerungen auch die Siegerprojekte erkoren – mit überraschendem Ausgang!

     

    Zimmer „AIR DE TEMPS“

    Während im unverbindlichen Voting Tobias Nussbaumer mit seinem Projekt „Bühne der Gedanken“ klar obenaus schwang, zeigten sich unsere Vereinsmitglieder davon unbeeindruckt und entschieden sich für Antoanetta Marinovs Projekt „Hier & Jetzt„. Unsere unbestechlichen Stimmenzähler Anne-Sophie und René vermeldeten letztlich nur drei Stimmen Unterschied, doch das genügte, um das Gewinnerprojekt zu ermitteln. Herzlichen Glückwunsch, Antoanetta!

    Hier & Jetzt
    Das Gewinnerprojekt: „Hier & Jetzt“ von Antoanetta Marinov

     

    Zimmer „GRAIN DE FOLIE“

    Auch hier war das „Trendbarometer“ im Vorfeld kein zuverlässiger Indikator, denn während sich dort „I madly love you“ von Almira Medaric, „Razzle Dazzle“ von Dominik His und „Schwertlilie“ von Rahel Arzi & Melanie Tauscher (Müller-Tauscher) ein heisses Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, sprachen sich unsere Vereinsmitglieder für Maja Hürsts Projekt „Wach/Traum“ aus. Gegen die sechs Stimmen Vorsprung auf das zweitplazierte Projekt konnte auch „Saatkorn des Wahnsinns“ von Isabell Kamp nichts mehr ausrichten. Wir sagen deshalb: Herzlichen Glückwunsch, Maja!

    "Wach/Traum"
    Das Gewinnerprojekt: „Wach/Traum“ von Maja Hürst (TIKA)

     

    P.S.:

    Ja… und jetzt wo die Würfel gefallen sind, ist bei uns plötzlich die Puste raus… So sehr wir uns auf die Umsetzung der Gewinnerprojekte freuen: Wir stellen fest, dass der ganze spannende und nervenaufreibende Prozess auch eine gewisse unbefriedigende Leere hinterlässt, denn bei einem Wettbewerb gibt es eben zwangsläufig immer auch Verlierer und das ist wirklich jammerschade!

    Eine Anthropologin, die sich bei einem relativ abgeschirmt lebenden Stamm der Aborigines in Australien zu Forschungszwecken aufhielt, beschloss übrigens an einem Nachmittag, für die Kinder eine Staffette zu organisieren. Erstaunt musste sie zur Kenntnis nehmen, dass diese sich für einen derartigen Wettkampf gar nicht erwärmen konnten, „weil ja dann nur einer gewinnt“… Und was sagte der britische Premier Winston S. Churchill zur sogenannten „Tyrannei der Mehrheit“, für die auch wir uns mangels besserer Alternativen entschieden haben?

    “Democracy is the worst form of government, except for all the others.”

    Das trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf, doch genug vom mitternächtlichen Philosophieren… Wechseln wir lieber vom Wach- in den Traumzustand und verlassen das Hier & Jetzt mit besten Grüssen in den virtuellen Äther:

     

    Un grand merci à tous für Eure kreative Energie und Euren Sportsgeist!

     

     

     

     

  • Künstler-Zimmer 2015: Die FinalistInnen

    Es ist soweit: Wir präsentieren Dir hiermit die FinalistInnen für unsere zwei Künstler-Zimmer! Insgesamt 18 Projekteingaben aus dem In- und Ausland trafen aufgrund der Ausschreibung bei uns ein. Wir haben alle ausgedruckt, auf uns wirken lassen, geschmunzelt, gestaunt, kritisch diskutiert, die Machbarkeit überprüft und dann eine Auswahl getroffen, welche (so hoffen wir) die Bandbreite der Ideen reflektiert.

    Unser herzlichster Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, die sich die Mühe gemacht haben, ein Konzept zu entwickeln und ihr Projekt fristgerecht einzureichen! Wir haben nach diesem ersten Test-Ballon eindeutig Lust auf mehr, Du kannst Dich also per 2016 auf die nächste Ausschreibung gefasst machen : )

    Doch jetzt zur Hauptsache und damit zur Ankündigung der Projekte, die im Final stehen:

    Zimmer „AIR DE TEMPS“

    Die Anziehungskraft des Zeitgeistes wirkte offenbar deutlich weniger stark als die Verlockungen einer Prise Wahnwitz… Für das Zimmer Air de Temps bewarben sich insgesamt vier KünstlerInnen, wir präsentieren Dir nachfolgend die beiden Finalisten (bitte auf den Projektnamen klicken, dann siehst Du das jeweilige Konzept in der PDF-Ansicht, Vorschau-Fotos in der nachstehenden Galerie):

    Zimmer „GRAIN DE FOLIE“

    Ob es am Namen lag oder an der Tatsache, dass im Steckbrief „lichtdurchflutet“ stand? Für dieses Zimmer bewarben sich mehr als dreimal so viele KünstlerInnen. Wir präsentieren hier deshalb fünf Projekte (in alphabetischer Reihenfolge) zur Auswahl (bitte auf den Projektnamen klicken, dann siehst Du das jeweilige Konzept in der PDF-Ansicht, Vorschau-Fotos in der nachstehenden Galerie):

    Wer das Rennen machen wird?

    Wissen wir auch nicht – das letzte Wort haben am 18. Januar unsere Vereinsmitglieder! Falls Du Mitglied bist und Dich noch nicht angemeldet hast: hier gehts’s zu Infos & Anmeldung.

    P.S. Selbstverständlich sind auch Nicht-Mitglieder herzlich dazu eingeladen, uns ihre Favoriten kund zu tun. Wenn Du unverbindlich Deinen Senf dazu geben möchtest, darfst Du gerne bei unserer nachfolgenden Umfrage mitmachen:

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