„My home is my castle“ dürfen wir ja bald schon ganz im Ernst sagen ; -) Doch woher stammt dieser Ausspruch eigentlich? Über diese Frage bin ich heute im Duden-Newsletter gestolpert. Die englische Maxime (übersetzt „Mein Heim ist meine Burg“) geht auf den englischen Juristen und Politiker Sir Edward Coke (1552 – 1634) zurück. Dieser schrieb im 3. Band seiner Sammlung und Interpretation alter englischer Gesetze und Gerichtsbeschlüsse („Institutes“), dass es einem Hausherrn sehr wohl gestattet sein müsse, sich gegen Diebe, Räuber und Angreifer zur Wehr zu setzen und zusammen mit Freunden und Nachbarn seinen Besitz mit Waffengewalt zu verteidigen, „for a man’s house is his castle“ (3rd Institute, cap. 73). Der Satz wurde in der Form „An Englishman’s home is his castle“ bald im Englischen populär und fand vor allem in der Abwandlung „My home is my castle“ dann auch im Deutschen Verbreitung. Mit dem Ausspruch wird auf die Privatsphäre angespielt: jeder soll in seinen eigenen vier Wänden Tun und Lassen können, wie es ihm beliebt. Quelle: Duden 12, Zitate und Aussprüche. Mannheim 2008.
Blog
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April nahezu ausgebucht
Qui l’aurait pensé? Im April sind schon nahezu alle Plätze für Volontäre besetzt! Wir sind freudig überrascht und bedanken uns schon mal auf Vorrat bei diesen kurz entSCHLOSSenen Menschen für ihre Unterstützung. Auch in den Monaten Juli und August zeichnet sich übrigens eine grosse Nachfrage ab. Falls Du im/ums Schloss mit anpacken möchtest, melde Dich doch bitte möglichst rasch mit Deinem Wunschdatum. Wir nehmen dieses dann gerne bereits in die provisorische Einsatzplanung auf und kontaktieren Dich ca. 4 Wochen vor Deiner Anreise, um alles definitiv zu bestätigen. Bis dahin beschäftigen wir uns mit tausenderlei Dingen wie etwa der Anschaffung von genügend Betten, Standard-Duvetgrössen in der Hotellerie, der Inbetriebnahme von 26 Kaminen sowie der Schloss-eigenen biologischen Kläranlage (welche ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert stammen soll) und – wichtig wichtig – dem grossen Tag der definitiven Übernahme von Fougerette. Am 22.2. ist es soweit! Beweisfoto folgt…
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Fürs leibliche Wohl ist gesorgt
Yippie! Ab April wird sich Fiona ums leibliche Wohl unserer Volontäre kümmern und eine marktfrische Küche auf den Tisch bringen. Die ausgebildete Hotel- und Gastrofachfrau kocht regelmässig für bis zu 20 Personen und wagt sich laut eigener Aussage „an jedes Rezept“ (vielleicht schickst Du uns als „Chuchi-Challenge“ Dein persönliches Liebelingsrezept? Dann hätten wir gleich auch schon den Menü-Plan parat : -) Zu ihren Spezialitäten zählen leckere Eintöpfe, Gratins, Pizzen, Kuchen und asiatische Wok-Gerichte, wobei sie auch auf dem Gebiet der kreativen Restenverwertung nach dem Motto „Was-grad-im-Kühlschrank-ist“ zuhause ist. Bienvenue à bord, Fiona!
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Konstruieren anstatt konsumieren

Quelle: http://www.art-magazin.de/design/42974/le_van_bo_hartz_iv_moebelbau Unter diesem Motto entwickelt der Berliner Architekt Van Bo seine Hartz IV Möbel. Ein sympathischer Ansatz und ein tolles Konzept für kritische Konsumenten, begeisterte Hobby-Werker und fortgeschrittene IKEA-Möbel-Monteure! Selber Hand anlegen tun wir seit Frühjahr 2013 auf unserem Traumschloss. Hast Du Lust, dabei zu sein und auf Fougerette vielleicht sogar Dein eigenes Hartz IV Prunkstück zubauen? Wir werden es bestimmt auch mal damit versuchen : -)
Check out:
- http://hartzivmoebel.blogspot.com
- http://vimeo.com/45974571.
- „Konstruieren anstatt konsumieren“ auf Facebook
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Facelifting…
Der unvergleichliche David Ambrosius Huber war fleissig! Bereits verfügen wir über Profi-Pläne für das gesamte Haus. Dabei schafft es unser Architekt, Fougerette mit wenigen, wohlüberlegten Handgriffen neues Leben einzuhauchen. Das Resultat überzeugt: eine viel ruhigere Linienführung und insgesamt harmonischere Fassade ohne unnötigen Schnickschnack. Sieht gut aus, oder?!
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Viele viele Volontäre
Wenn wir von unserem Projekt erzählen, schwanken die Kommentare zwischen „Wow, das ist mutig!“ und „Ihr seid ja wahnwitzig!“. Je nach Uhrzeit und Tagesverfassung neigen auch wir mal zum einen, dann zum anderen… Um unseren Traum zum Leben zu erwecken, zählen wir auf die Hilfe von Volontären (d.h. unentgeltlichen Helfern), die uns mit ihrer Zeit und ihrem Arbeitseinsatz unterstützen – einfach weil sie unser Projekt begeistert und sie zum guten Gelingen beitragen möchten. Selbstverständlich wollen wir uns bei unseren Volontären irgendwie für Ihren Einsatz erkenntlich zeigen. Unsere Überlegungen bzw. das „Package“ für Volontäre findest Du nachstehend:
Ab wann?
Volontäre sind ab April willkommen. Wir gehen davon aus, dass in der Aufbauphase ab April bis Mitte Oktober zeitgleich jeweils bis zu vier Volontärinnen oder Volontäre im Schloss mitarbeiten (mehr Personen jeweils nach Absprache).
Einsatzgebiete
- Holzarbeiten (Böden schleifen, ablaugen etc.)
- Malen
- Tapezieren
- Küchendienst
- Unterhalt/Reinigung
- Gartenanbau/Pflege des Parks
Dauer des Volontariats
- Ein Weekend d.h. Du bist 2-3 Tage vor Ort und wir gehen davon aus, dass dies 2 „Arbeitstage“ beinhaltet. Für Deinen Einsatz als Weekend-Volontär erhältst Du Kost & Logis im Wert von CHF 100.
- Eine Woche d.h. Du bist 7 Tage vor Ort, wovon wir 5 als „Arbeitstage“ deklarieren. Für den wochenweisen Einsatz bieten wir Dir Kost + Logis im Wert von CHF 250.
Unsere Erwartung an Dich
Du stehst pro „Arbeitstag“ jeweils mindestens vier Stunden für aktuell anstehende Projektarbeiten zur Verfügung (wer mehr mithelfen möchte, darf dies selbstverständlich gerne tun). Du wirst für die Arbeiten von der Bauleitung zugeteilt, eingewiesen und angeleitet; Deine Talente und Neigungen werden dabei nach Möglichkeit berücksichtigt.
Das „Kleingedruckte“
Um es nochmals deutlich zu sagen: es wird eher ein auf Leben auf der Baustelle mit wenig Komfort, dafür hoffentlich mit vielen lustigen Momenten und dem Gefühl, auch ein bitzeli „châtelain“ oder „châtelaine“ zu sein! Aufgrund der Situation vor Ort (Baustellen-Groove mit vielen Provisorien) haben wir den Wert für die Übernachtung bewusst tief angesetzt. Hoch angesetzt haben wir im Gegensatz dazu den Stellenwert des leiblichen Wohls; als Anerkennung für ihren unentgeltlichen Einsatz erhalten unsere Volontärinnen und Volontäre eine hochwertige Bewirtung!
So – und jetzt hoffen wir auf viele viele Volontäre ; -) Bei Interesse melde Dich bitte via contact@fougerette.org mit dem Betreff „Stage“ und teile uns mit, wann Du für wie lange mithelfen möchtest.
PS für Interessierte: Rund 10 Autominuten von Fougerette entfernt steht der „Temple des Milles Bouddhas“ (www.mille-bouddhas.com), wo zweimal täglich öffentlich zugängliche Meditationen stattfinden. Der Tempel ist offenbar das grösste Gebäude seiner Art in Europa.
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www.infobest.eu
Für alle, die sich ernsthaft mit einem möglichen Umzug nach Frankreich beschäftigen: die Website bietet gut verständlich aufbereitete Informationen zu diversen Themengebieten wie etwa Staatssystem, Bildung, Arbeit, Gesundheit und Steuern.
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Besucher-Statistik 2012
WordPress erstellt freundlicherweise Ende Jahr jeweils automatisch einen Jahresreport zur Besucherstatistik. Mit über 10’000 Besuchern im 2012 sind wir mehr als happy! Der geschäftigste Tag war mit 1’904 Besuchern der 23. November 2012 (als unser RonOrp-Inserat erschien), die sich verständlicherweise vor allem auf der Seite „Das Schloss“ tummelten. Schloss-begeisterte Menschen gibt es offenbar überall: die Besucher kamen aus insgesamt 21 Ländern, darunter auch Uruguay, Australien und Indien. Die meisten stammten jedoch aus der Schweiz, aus Deutschland und England.
Wer den gesamten Webstat-Report lesen möchte, bitte hier klicken.
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Peu à peu…
… fügt sich alles zusammen. An dieser Stelle nochmals „merci beaucoup“ an die vielen SchlossbesucherInnen vom letzten Wochenende! Der Austausch mit Euch war und bleibt inspirierend 🙂


