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  • GfK-Seminar: 3.-5. Juni 2017

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    Schloss-Ansicht. Aquarell der französischen Künstlerin Virginie van den Bogaert.

    Wie bereits im Jahresprogramm 2017 angekündigt, findet über Pfingsten erneut ein Einführungsseminar in die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) statt. GfK ist goldrichtig für alle, die ihre beruflichen und privaten Beziehungen dank achtsamer Kommunikation erfüllender gestalten möchten!

    Entwickelt wurde die Gewaltfreie Kommunikation vom Psychologen Marshall B. Rosenberg, der mit seinem Vier-Schritte-Modell eine wunderbare  und effektive Möglichkeit geschaffen hat, in Konfliktsituationen eine neue Haltung einzunehmen: „Miteinander statt Gegeneinander“, weg von der Ellenbogenmethode hin zu Konsens und Motivation. 

    GfK unterstützt Dich dabei, alte Verhaltensmuster zu erkennen und mit neuen, wirksameren Verhaltensweisen abzulösen. Klingt gut? Alle Infos findest Du im GfK-Flyer 2017. Im Juli findet im Rahmen der Ferienspass-Woche erstmals auch ein Selbstmanagement-Training nach ZRM® – der Ansatz ergänzt sich wunderbar mit GfK und interessiert Dich ja vielleicht auch : )

    „Echt sein, ich sein – das ist das Motto für unser GfK-Seminar 2017!“

     

    Programm & Leitung

    foto_NicoleGanserStreitfreiDas Seminar wird von Nicole Ganser, Gründerin Streitfrei.net, geleitet.

    Ziel ist es, dass Du die Grundlagen und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation verstehst, erste Schritte in der Anwendung machst oder Deine Kenntnisse vertiefst, sodass Du Beziehungen aktiv verbessern und eigene Bedürfnisse (wieder-) entdecken kannst.

    Arbeitsformen sind Gesprächstrainings und Übungen anhand von Beispielen aus dem eigenen Alltag. Alle TeilnehmerInnen erhalten ein Seminar-Diplom.

     

    Organisatorisches

    Individuelle Anreise am Freitag, 2. Juni, ab 14.00 Uhr. Das Seminar beginnt am Samstag, 3. Juni, um 09.00 Uhr und dauert am Montag, 5. Juni, bis um 12.00 Uhr mit anschliessendem Mittagessen. Schluss ist um 14.00 Uhr, damit genügend Zeit für die Rückreise nach Hause bleibt.

    Fragen & Anmeldung

    Monika Siegenthaler
    contact@fougerette.org oder +41 76 383 12 05


    Bitte beachten:

    Das Seminar richtet sich exklusiv an unsere Vereinsmitglieder.
    Du bist noch nicht Vereinsmitglied? Dann wird es aber höchste Zeit ; -)

  • Garten-Einsätze 2017: Faites vos jeux!

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    Ob exzentrisch oder normal – beim  Garten-Einsatz zählt nur, dass Du Lust hast, mit  anzupacken : )

    Hinweis an alle grün Bedaumten, Natur-LiebhaberInnen und Fans von (Urban) Gardening! Du brauchst gar keinen Schrebergarten, denn ab sofort kannst Du Dich wild entSCHLOSSen für einen oder mehrere Garten-Einsätze auf Fougerette anmelden. Der Einsatz lohnt sich, denn Du bist in bester Gesellschaft, kriegst ein duftiges Schlossbett, eine knackige Silhouette, viel frische Luft und erweiterst Dein Gartenwissen.

    Jetzt anmelden und mitgärtnern!

    Alle Termine und das vorgesehene Programm findest Du in diesem Excel-File auf Google: http://tinyurl.com/hv66tn5

    Wir freuen uns auf Dich : )

  • Stranger Visions: Spurlos verschwunden

    gattacaNein, dieser Beitrag ist keine Filmkritik, obwohl „Stranger Visions“ als Filmtitel je nach Genre ganz vielversprechend sein könnte. Dennoch lässt sich beim Film anknüpfen, denn der 20-jährige Sci-Fi Thriller „Gattaca“  (absolut sehenswert, den Trailer gibt’s hier) nahm vieles vorweg, was heute Realität wird… Doch alles der Reihe nach, denn „Stranger Visions“ ist ja eben kein Film, es ist ein Kunstprojekt. Das Zweideutige ist dabei schon im Namen Programm, denn auf Deutsch lässt sich der Name wahlweise wie folgt übersetzten: Befremdliche Sicht,  kuriose Erscheinungen, Traumbilder von Unbekannten.

    Wenn das Unsichtbare sichtbar wird

    Die amerikanische Informationskünstlerin Heather Dewey-Hagborg hat für „Stranger Visions“ auf den Strassen New Yorks Zigarettenkippen, Haare oder Kaugummis eingesammelt. Diese zufälligen Hinterlassenschaften wurden anschliessend im Labor gentechnisch analysiert, daraus entstand jeweils ein mögliches 3D-Porträt der Person, welche die Zigarette geraucht, das Haar verloren oder den Kaugummi ausgespuckt hat.

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    Stranger Visions (2012-2013)

    Es geht also darum, welche physischen Spuren wir im öffentlichen Raum hinterlassen, und wie diese Spuren uns belasten könnten, wenn der Gesetzgeber es versäumt, den Rahmen für die Auswertung genetischer Daten abzustecken.

    Wir stehen am Anfang der genetische Überwachung

    Dewey-Hagborg initiierte das Projekt, als es ihr wie Schuppen von den Augen fiel, dass zwar eine nationale Diskussion über elektronische Überwachung geführt, aber diese Form der biologischen Kontrolle dabei völlig ausgeklammert wurde. Sie war zugleich verstört und besorgt wegen der sich abzeichnenden Möglichkeit, die Menschen genetisch zu überwachen.

    Tatsächlich gibt es immer mehr DNA-Datenbanken und die Technologie dahinter wird nicht nur immer ausgefeilter, sondern auch immer einfacher zugänglich. Aus staatsbürgerlicher Sicht lautet die entscheidende Frage: Wer soll Zugang zu den Testergebnissen bekommen und wer wird die Macht haben, diese gegen uns zu verwenden?

    Wer schützt die genetische Privatsphäre?tabloid-biononymousguide

    Die Praxis, das mögliche Erscheinungsbild des Täters über forensische Proben vom Tatort zu erstellen, wird “Forensic DNA Phenotyping” (FDP) oder auch “molekulares Foto-Fitting“ genannt. Könnte es so weit kommen, dass die zukünftigen Schwiegereltern beim ersten Treffen unauffällig unser Weinglas verchwinden lassen, um es genetisch analysieren zu lassen?

    Dewey-Hagborg erkennt darin nicht nur das Potential für ein weiteres Kunstprojekt, sondern auch eine Marktlücke. Unter dem Slogan „Be Invisible“ hat sie das Kunst-Unternehmen http://biogenfutur.es ins Leben gerufen. Die beiden Produkte im Angebot heissen „Erase“, ein Spray, welches 95% der genetischen Spuren entfernt, sowie „Replace“, ein Spray, welcher die restlichen 5% maskiert.

    Beide Produkte können zuhause selber hergestellt werden, die Künstlerin arbeitet Open Source und der DIY-Guid ist online verfügbar: http://biononymous.me/diy-guides/.

     

    „You wouldn’t leave your medical records on the subway for just anyone to read. It should be a choice. You should be in control of how you share your information and with whom: be it your email, your phone calls, your SMS messages, and certainly your genes. Invisible is protection against new forms of biological surveillance.“

    Heather Dewey-Hagborg, BioGenFutures Founder

     

    Der Kurzfilm zum Projekt „Stranger Visions“:

    https://player.vimeo.com/video/121401212

  • Grosse Worte zum Weihnachtsfest

    Weltgeschichte wurde und wird stets auch durch grosse Worte geschrieben. Wunderschöne, mächtige Wörter, die unser Herz und unsere Seele beflügeln. Wörter wie Liebe, Ehre, Freiheit und Gerechtigkeit eben.

    Doch so klangvoll diese daher kommen, so hehr und heilig sie strahlen, es gibt einen Haken: In all diesen Wörter schlummert – genau wie in Robert Louis Stevenson weltberühmter Geschichte The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde – ein düsterer Schatten. Denn obwohl sie viel Gutes bewirken, können sie gleichzeitig auch dazu benutzt werden, Menschen zu manipulieren.

    Aus Liebe zu ihrem Gott zünden Menschen Bomben oder verfolgen Andersgläubige. Im Namen der Ehre werden vielerorts Menschen misshandelt und verstümmelt. Freiheit für die einen bedeutet nur allzu oft Versklavung für andere. Und Gerechtigkeit? Auch für dieses Wort ist die Bilanz durchzogen, glaubt doch jeder die Gerechtigkeit auf seiner Seite, und nicht selten muss sie auch als Deckmäntelchen für ganz andere Interessen herhalten.

     

    Mitgefühl – der Kern alles Guten im Menschen?

    Es gibt ein weiteres grosses Wort. Für die spanische Erfolgsautorin Rosa Montero enthält es den Kern alles Guten im Menschen, denn es habe die Kraft, Exzesse zu verhindern oder zumindest einzudämmen: Mitgefühl.

    Mitgefühl lässt uns gleichzeitig im „Ich“ und „Du“ sein, es verbindet uns mit den Menschen um uns herum, mit uns selbst, ja letztlich mit dem ganzen Universum. Im Buddhismus ist das Mitgefühl (neben Freude, Liebe und Gleichmut) Teil der sogenannten Brahma Viharas, der vier Unermesslichen. Auch im Koran wird Mitgefühl als Tugend gepriesen. In der christlichen Tradition entspricht Mitgefühl wohl am ehesten der Tugend der Barmherzigkeit.*

    Achtsamkeit, Sich-Zeit-Nehmen, Innehalten, Unvoreingenommenheit, Einfühlungsvermögen bzw. Empathie oder Geduld – all dies sind Facetten des Mitfühlens. Wir rücken den anderen ins Blickfeld anstatt stur unsere eigenen Bedürfnisse zu sehen und genau das macht es ja so anspruchsvoll (gerade wenn die eigenen Emotionen hochkochen…).

     

    Mitgefühl ist mehr als Empathie

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    Meditieren im Dienste der Wissenschaft – Matthieu Ricard

    Die neuere Hirnforschung legt eine deutliche Unterscheidbarkeit des empathischen Vermögens vom Mitgefühl nahe. Studien zeigen, dass Empathie und Mitgefühl von unterschiedlichen biologischen Systemen und Hirnstrukturen unterstützt werden. Wo Empathie zum Burnout führen kann, kann Mitgefühl Resilienz fördern:

    Empathie

    • Steht für unser Vermögen, mit anderen in Resonanz zu gehen d.h. sich an deren Emotion und  Ausdruck anzupassen. Empathie kann tatsächlich zu einem Vorläufer von Burnout werden, da die wiederholte einfühlende Resonanz mit Leid eine starke negative Gemütserregung hervorruft, die uns überwältigen und persönlichen Stress oder gar Verzweiflung auslösen kann.

    Mitgefühl

    • Im Gegensatz dazu ist Mitgefühl eine Emotion, die mit positive Gemütserregung assoziiert ist und Hirnnetzwerke aktiviert, welche mit Belohnung und Zugehörigkeit zusammenhängen. Mitgefühl ist also mit Wohlbefinden verknüpft und fördert ein prosoziales Verhalten d.h. echte Anteilnahme oder Hilfsbereitschaft. Aus wissenschaftlicher Perspektive steckt im Mitgefühl die Möglichkeit einer wirkungsvolle Strategie, um dem Leid anderer Menschen mit warmherzigen Gefühlen zu begegnen (vgl. www.compassion-training.org).

     

    Sich selbst liebevoll begleiten

    „Keine Meinung wird je so wichtig sein, wie diejenige, die Sie von sich selbst haben.“ (Nathaniel Branden)

    Mitgefühl geht auch mit sich selbst : ) Es bezeichnet die Fähigkeit, sich selbst mit all seinen Ecken und Kanten wohlwollend und ermutigend zu begleiten. Diese „innere Güte“ nährt unsere Seele und scheint so etwas wie eine Grundvoraussetzung dafür zu sein, dass wir auch anderen Mitgefühl schenken können. Somit ist das Beste, was wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können, ein positives und wertschätzendes Selbstbild.

    Leider haben viele Menschen als Kinder nur selten ermutigende Worte gehört und in der Folge lediglich ihren oft Gift und Galle spuckenden Kritiker zu Höchstform trainiert. Sie haben nie gelernt, dieser inneren Stimme eine zweite gegenüber zu stellen: Eine wohlwollend und mitfühlende Freundin, die voll und ganz hinter uns steht, uns ermutigt, lobt und tröstet. Das wäre doch ein „Best Friend Forever (BFF)“-Konzept das wirklich Hand und Fuss hätte – schliesslich verbringen wir mit niemandem so viel Zeit wie mit uns selbst…

    esguetsnoisIn diesem Sinne wünschen wir Dir und der ganzen Welt ein Weihnachtsfest voller Wohlwollen & Mitgefühl – auf dass genau diese Qualitäten 2017 zur Blüte gelangen mögen!

     

    Bien cordialement,
    Deine Nicola, Mathilda & Monika

     


    Schenk‘ Dir was Schönes:

    Einführungs-Seminar „Gewaltfreie Kommunikation (GfK) 2017!

    bildschirmfoto-2016-12-19-um-13-21-07Mitgefühl ist eine innere Haltung. Ein wirksamer Weg, um diese Haltung zu kultivieren, bietet die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg. 2017 bieten wir über Pfingsten vom 2.-5. Juni erneut ein GfK-Seminar im Schloss an.

    Interessiert? Nähere Infos senden wir Dir gerne auf Anfrage.

     

     

     

    Links & Weiterführende Infos

    Toller Dokfilm von Arte, absolut sehenswert und sehr empfohlen:

    https://vimeo.com/178445463

    * Eine informative (wenn auch visuell wenig ansprechende) Abhandlung über Tugenden von Professor Bernd Schmidt findest Du hier.

     

  • Calame und die Kalamitäten der Bescheidenheit

    Pestalozzi? Selbstverständlich, kenne ich! Ist doch dieser Schweizer Sozialpädagoge, Philosoph und Politiker, der im 18. Jahrhundert eine neue Art der Kindererziehung erfand… Calame? Noch nie gehört, was ist denn das für ein Typ? Ein Zeitgenosse?

    Pestalozzi und Calame lebten in der Tat zur gleichen Zeit. Allerdings war Calame kein Zeitgenosse, sondern eine Zeitgenossin – und beide waren sie reformpädagogisch tätig. Während jedoch Pestalozzi als „Retter der Armen“ international berühmt wurde, sprach von Calame, der „Mutter der Waisen“, hingegen schon bald keiner mehr.

    Weiblich, erfolgreich, vergessen

    Dieses Schicksal teilt Marie-Anne Calame mit anderen bemerkenswerten Frauen. Calame selbst lebte und wirkte in Le Locle. Die Tochter des Gemeindevorstehers war Pietistin und wurde schon früh auf das Leid der Waisenkinder aufmerksam. 1815 gründete sie gemeinsam mit Freundinnen das Asile des Billodes, welches noch heute als pädagogisches Zentrum genutzt wird. Die Journalistin Daniele Muscionico hat Calame in ihrem Buch „Starke Schweizer Frauen“ aus der Mottenkiste des Vergessens geholt. Sie schreibt:

    „Doch um wie viel erfolgreicher ist Calame! ­Pestalozzi muss seine Armenschule nach mehreren Schliessungen und Neugründungen 1825 endgültig aufgeben. Marie-Anne hingegen schafft zeit ihres Lebens eine stabile Lebensgrundlage für mehr als 2’000 Kinder und rund 50 Mitarbeitende.“

    (Quelle: Cherub der Mehlsuppe: Porträt von Marie-Anne Calame; Auszug aus dem Buch „Starke Schweizer Frauen“ von Daniele Muscionico.)

    Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben

    Eine alte Weisheit unter Historikern… Es wäre schön, wenn auch Leistungen wie die von Marie-Anne Calame, die ohne grosses Tamtam erbracht werden, ganz selbstverständlich gewürdigt würden.bildschirmfoto-2016-12-09-um-12-43-24

    1955 schrieb Anne Morrow Lindbergh das Buch Muscheln in meiner Hand – der vermutlich erste moderne Ratgeber zum Glück. Die Frau des Fliegers Charles Lindbergh, dessen Alleinüberquerung des Atlantik vom 20. Mai 1927 auch dem Tanzstil „Lindy Hop“ seinen Namen gegeben haben soll, schrieb ein leidenschaftliches Plädoyer für die Menschen „aus der Klasse der Ferienlosen“. Sie schrieb über ihr Dasein als Frau – und über all jene weiblichen Wesen, die sich verströmen sollen, ohne je aufzutanken, die nichts für sich fordern dürfen, aber alles geben müssen (Quelle). Anne Morrow Lindbergh selber hatte sechs Kinder, war beruflich engagiert und als Co-Pilotin und Funker mit ihrem Mann unterwegs,

    Auch wenn dem schmalen Büchlein der damalige Zeitgeist stark anzumerken ist, so ist es doch als feministisches Manifest zu werten. Erstaunlich auch, dass viele der Botschaften darin auch nach 60 Jahren verstanden werden. Das stille, effiziente Wirken vieler Frauen – es ist ihre grosse Stärke und MarieAnneCalamedie Wurzel ihrer Selbstsabotage. Oder wie kam es, dass Marie-Anne Calames Leistungen von der Öffentlichkeit so vollständig ausgeblendet wurde? Oder dass beim fiktiven Job-Interview für die Stelle als Mutter erst mal niemand auf die Idee kam, dies könnte überhaupt ein Beruf sein?

    Mit der richtigen Sprache punkten

    Im Zeitalter der permanenten Selbstdarstellung ist überzeugende Kommunikation der Schlüssel  zum Erfolg. Geschlechterspezifische Sprachmuster hat die amerikanische Soziolinguistin Deborah Tannen unter die Lupe genommen. Sie kommt in ihrer Forschung zum Schluss, dass Männer und Frauen oft aneinander vorbeireden, weil sie Kommunikation anders nutzen bzw. weil ihre Konversationsstile und -rituale anders ausgeprägt sind. Auch die Beurteilung von Interaktionen findet nach anderen Kriterien statt: Wo Frauen den Erfolg eines Gesprächs danach messen, ob sie sich der anderen Person näher fühlen oder nicht, beurteilen Männer dasselbe Gespräch dahingehend, ob und wenn ja welcher der beiden Gesprächspartner die Oberhand hatte bzw. seinen Status erhöhen konnte.

    Abschliessend ein Vortrag von Tannen über „Status & Connection“ (zwar aus den 1990ern, aber nach wie vor aufschlussreich):

  • Jahresprogramm 2017

    Es geht in die nächste Runde, hier die Eckdaten fürs nächste Jahr:

    • Auftakt: Schon liegt der Schloss-Treff im Hive vom 22.1.2017 hinter uns – danke nochmals allen, die gekommen sind, es war ein richtig schöner, gemütlichen Sonntagsplausch mit Euch!
    • Schloss-Frühling: Fougerette öffnet seine Türen vom 14. April bis Mittwoch, 26. April; in dieser Zeit sind nur Volontariatseinsätze (Kost & Logis im Tausch gegen Arbeitseinsatz) möglich. Diesmal ist dafür der Osterhase mit dabei!!! Bitte beachten: Die Daten liegen in den Schulferien Stadt ZH.
    • La joli-fantastique Fête de la Musique: Vom 23.-25. Juni wird ausgiebig musiziert und getanzt.
    • ZRM®-Seminar: Im Rahmen der Ferienspass-Woche (Motto „Lass‘ die Seele baumeln“) bieten wir Dir vom 22.-24. Juli erstmals auch ein Selbstmanagement-Seminar nach dem Zürcher Ressourcenmodell® an. Das Seminar mit der erfahrenen ZRM®-Trainerin Elisabeth Gasser ist für alle, die lustvoll über sich selbst hinauswachsen möchten
      > Flyer ZRM®-Seminar 2017 (1.3 Mb)
    • Schloss-Sommer: Sun, fun & something to do: Volontariate (Kost & Logis im Tausch gegen Arbeitseinsatz) sind möglich zwischen vom 15. Juli bis 6. August (Daten liegen in den Schulferien Stadt ZH). In dieser Zeit findet der Ferienspass zum dritten Mal statt, eventuell auch in einer „extended version“.
    • Ferienspass: Wir machen weiter, bien sûr! Vom 22.-30. Juli 2017 stehen erneut Inspiration, Spiele und Entspannung auf dem Programm, so kannst Du Deinen Aufenthalt frei nach dem Motto „Lass‘ die Seele baumeln“ und ausserhalb des Volontariatsprogramms geniessen.
    • Cap 10 ahoi: Vom 25. bis 27. August feiern der Kapitän und seine Meute das 10-jährige Jubiläum.
    • Herbst: Offen vom 15.-29.10. (letzte Woche Schulferien ZH plus eine Woche Garten-Einsatz).

    Das detaillierte Programm inklusive Administrativ-Kram ist demnächst parat, irgendwann, vielleicht… holldrio!

  • Erntedank

    Jahresbericht zum Schlossgarten

     

    Es ist Herbst, das Schloss geniesst einmal mehr seinen Dornröschen-Schlaf und die Ernte ist eingefahren… Die Saison 2016 nutzten wir ganz gezielt dazu, herauszufinden, welche Pflanzen in einem biologisch unberührten Schlossgarten auch ohne grosse Pflege gut gedeihen. Welche Pflanzen das waren? Hier die Zusammenstellung:

    • Topinambur (wen wundert’s… ; -)
    • Zwiebeln
    • Artischocken
    • Bohnen und Erbsen (haben die Schnecken in Ruhe gelassen, damit war auch fast keine Pflege nötig. Die Erbsen-Ernte hat auch kleinen Kinderhänden viel Spass gemacht!
    • Rhabarber (konnten fortlaufend immer wieder ein paar Stengel ernten)
    • Physalis (haben sich wie Unkraut ausgebreitet, verkocht mit Rhabarber und Vanille ergab sich ein äusserst leckeres Kompott)
    • Kartoffeln
    • Randen, Lauch und Sellerie (müssen wir allerdings nächstes Jahr mit deutlich mehr Abstand verpflanzen)

    Sofort von den Schnecken weggefressen hingegen wurden Zucchetti, Gurken, Patisson, auch die meisten kleinen „Kürbisslinge“ erlitten dieses Schicksal. Also eher nix fürs nächste Jahr! Das Codewort heisst „minimal gardening“… : )

     

    Der Obstgarten bzw. die Obstbäume bekamen im Frühling einen dringend benötigten Schnitt, doch während letztes Jahr die Quitten kiloweise von den Bäumen purzelten, wuchsen dieses Jahr deutlich weniger Früchte, was sicherlich mit dem langen und nassen Frühling zusammenhängt. Für feines Quittenmus reichte es trotzdem (gibt es nächste Saison zu futtern). Den Hagebutten allerdings schien das Wetter prächtig zu bekommen; rund ums Haus und beim Pool lockten sie mit ihrem prächtigen Tiefrot und wir haben erstmals Hagebuttenmark für die Schlossküche produziert. Unsere lieben Freunde, die Brombeeren, waren ebenfalls fleissig… Zusammen mit dem aromatischen Holunder verkocht, ergaben die Beeren eine wunderbare Konfitüre, die wir „Brolunderbeer“ getauft haben.

    Den Himbeeren im Garten oben hätte etwas mehr Pflege gut getan, die Stauden waren rasch überwuchert und entsprechend fiel der Ertrag. Erdbeeren gab es auch, wobei der Aufwand fürs Jäten im Vergleich zum Ertrag sehr hoch ist.

    Den Brombeeren haben wir übrigens im Sommer und Herbst ganz ohne Gift wieder etwas Terrain abgetrotzt, wobei es sich dabei um eine „neverending story“ handelt… Nur soviel sei gesagt: Brombeeren mit den Wurzeln ausjäten ist echt anstrengend, bietet dafür auch die Gelegenheit, angestaute Gefühle auf sehr befriedigende Weise loszuwerden (das gleiche Phänomen konnten wir in der ersten Schloss-Saison beobachten, als Wände eingerissen werden mussten bzw. durften ; )
     

    Liebes Universum…

    Trotz viel Elan der Gartentruppe ist die bewirtschaftete Fläche geschrumpft, denn die tägliche Pflege, die Tom bisher übers ganze Jahr hinweg leistete, konnten die konzentrierten Garteneinsätze 1x/Monat beileibe nicht wettmachen. Insofern war 2016 ein „Misserfolg“, es wucherte alles so stark, dass es unmöglich war, Garten und Park einigermassen unter Kontrolle zu halten.

    Unser Wunsch, ein professionelles Permakultur-Projekt aufzuziehen, hat sich durch diese Erkenntnis weiter verstärkt : ) Hiermit schicken wir deshalb eine ganz konkrete Bestellung ins Universum:

    Wir suchen Menschen, die willens und fähig  sind, die Permakultur im Schloss Wirklichkeit werden zu lassen!

    Wir hatten darüber unter dem Stichwort Zellgarten schon mal berichtet (s. Meet Michi Kistler). Auf der derzeitigen Wunschliste für ein Permakultur-Projekt ist folgendes notiert: Entsprechendes Vorwissen, eine ausgewogene Mischung von Idealismus und Realitätssinn, Projektmanagement-Erfahrung, Finanz- und Französischkenntnisse sowie Startkapital.

    Falls Du jemanden kennst oder Dich selbst interessierst, melde Dich bei contact@fougerette.org.

     

    Geteiltes (Garten-)Glück ist doppelt schön – un grand merci à tous!

    Nicola fühlt sich jeweils fast wie im Paradies, wenn er einfach so alles ernten kann, was da herumsteht, weil die Natur uns grosszügig damit beschenkt: Brennesseln, Brombeeren, Holunderblüten und -beeren, Baumnüsse, Marroni, Bucheckern, Quitten, Mirabellen, Birnen… In den nächsten ein bis zwei Jahren sollten noch ein paar neue Gartenbewohnerinnen und -bewohner dazu kommen, denn wir haben 2016 auch gepflanzt und ausgesät, unter anderem Aprikosen-, Apfel- und Birnbäumchen sowie Bärlauch.

    Ernten im eigenen Garten erhöht die Achtsamkeit gegenüber den Geschenken der Natur. In unserem Falle gehört in diesem Zusammenhang wie immer ein tief empfundener Dank für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe vieler wild EntSCHLOSSener dazu, die dem Schlossgarten ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Muskelkraft geschenkt haben und dabei hoffentlich auch ihren Spass hatten.

    Ein herzliches Merci an die ganze Gartentruppe, allen voran Aschi (hat bei jedem einzelnen Einsatz mitgemacht!) Caro, Franz, Conny, Volker & Steffi, Regula, Roughy, Vincenzo, Petra, Regula und alle fleissigen Hände, die im Rahmen eines Aufenthalts als VolontärIn tage- und wochenweise mit angepackt haben. You’re the best!!!

  • Spielrausch@Ferien(s)pass: Le programme

    KUBB

    Spielrausch goes FOU again!

     

    Am Ende der Ferien(s)pass-Woche findet das sagenhafte Spielrausch-Weekend für Gross und Klein statt – und zwar inkl. Grill-Party zu Ehren des 1. Augusts am Sonntag Abend.

    Nachstehend findest Du das voraussichtliche Programm in Kürze (wie immer ohne Gewehr ; o). Die Spielrausch-Crew wird in geschlossener Dreierformation antreten d.h. Ivan, Michelle und Roberto geben sich höchstpersönlich die Ehre!

     

    LevelPlayingField ...
    Beste Voraussetzungen für fairen Spiel-Spass ; -)
    pointfolie
    Point Folie: Mit Schallgeschwindigkeit ins Reich der Phantastereien!

    Freitag 29. Juli

    • Abend: Fancy Dinner, Le Point de Folie (Powerpoint-Karaoke, diesmal leider ohne Folientango, dafür wird Mlle. Moneypenny mit Dir in neue Dimensionen des Fabulierens vorstossen) & Werwolf goes FOU – Die Rückkehr!

    Samstag 30. Juli

    • Morgen: Zmorga/Brunch mit Bingo/Lotto
    • Vormittag/Nachmittag/Abend: Spielrausch „IN/OUTdoor“ Turniere (Spielideen siehe unten)
    • NEU: evtl. „Spielevent“ (inkl. Spieletypen-Fragebogen) presented by SpielbüroAbend/Nacht: Werwolf goes FOU – die Fortsetzung!
    werwolf
    Vollmond… Werwolfalschliegt?!

    Sonntag 31. Juli

    • Morgen: Zmorga/Brunch mit Bingo/Lotto
    • Vormittag/Nachmittag/Abend: Spielrausch „IN/OUTdoor“ Turniere (Spielideen siehe unten)
    • NEU: evtl. „Spielevent“ (inkl. Spieletypen-Fragebogen) presented by Spielbüro
    • Abend/Nacht: Werwolf goes FOU – die Zugabe!

    Montag 1. August (CH-Feiertag)

    • Morgen: Zmorga/Brunch mit Bingo/Lotto
    • Mittag: Verabschiedeung (Bye Bye Fougerette…)

    Spielrausch goes FOU – die Spiele auf einen Blick:

    • KUBB-Turnier (Wikinger-Schach)
    • MÖLLKY-Turnier (Finnen-Bowling)
    • CROSS BOULE-Turnier (IN/OUTdoor)
    • NEU: DOG-Turnier (IN/OUTdoor)
    • BRETTSPIELE rund ums Thema Schloss & Geist
    • GHOSTBUSTERS – Geisterjagd im Schloss (nur im Dunkeln sieht man sie gut)
    • WERWÖLFE goes Fougerette (DER Klassiker in passender Ambiente)
    • NEU: „Spielevent“ (inkl. Spieletypen-Fragebogen) presented by Spielbüro

     

    wundertuete
    Da ist kein Blick in die Kristallkugel nötig: Das Spielrausch-Weekend wird auch dieses Jahr wieder ein Highlight, punktum! Join us – or else…………… ; -)

     

    Du willst dabei sein?

    Gut geplant ist manchmal halb so schön wie spontan: Anmeldungen sind noch möglich!

    Bitte melde Dich direkt bei Monika per Mail. Für ein Zelt ist immer Platz im Park und auch im Schloss finden wir bestimmt noch ein Plätzchen für Dich/Euch : )

    Fragen/Kosten/Kontakt

    Monika
    contact@fougerette.org

  • Ferien(s)pass 2016 – updated!

    UPDATE vom 12. Juli 2016.- Jetzt ist es definitiv:

    • Stefanie, welche derzeit eine Ausbildung zur Waldorf-Lehrerin absolviert, sorgt im Rahmen eines Praktikums für ein Kinder-Programm (Basteln, Spiele & Co.; von Mo-Fr);
    • Chris aus Le Merveilleux Monde des Mechatronics wird zwei Elektronik-Workshops anbieten („PCB Etching“ und „Bitbadge“). Wir freuen uns!

    : : : : : : :

    Wie im Jahresprogramm angekündigt, geht es diesen Sommer in die zweite Runde: Vom 23. Juli bis 1. August bietet Dir Fou de Fougerette erneut eine Ferien(s)pass-Woche zur Entspannung, Erholung und Selbstfindung!

    Mit dabei sind der Shiatsu-Therapeut Massimo Martino, die Psychologin und Grinberg-Therapeutin Michelle Sabatini sowie die Spielrausch-Crew rund um Ivan, welche fürs 1. August-Wochenende eine grössere „Äktschen“ ins Auge fassen – eventuell sogar inklusive Spielentwicklung vor Ort. Zudem ist auch wieder eine „Soirée Point de Folie“ mit Folientango in Planung.

     

    Le Programme

    Das Menü für die sommerliche Tiefenentspannung ist diesmal weniger dicht. Somit bleibt genügend Zeit  fürs Ausschlafen, den Liegestuhl, eine Runde Planschen im Pool, ein gemütlicher Schwatz im Baumhaus oder eine Velofahrt durch den lieblichen Morvan (die schlosseigene Velo-Flotte wurde kürzlich von Lord B auf „Vorderrad“ gebracht ; -). Eventuell stossen noch 1-2 weitere Kursanbieter dazu, etwa der Umweltberater und Troubador Michi Kistler, aber das ist derzeit noch offen.

    Für Liebehaber der Strassenkunst sei hiermit zudem noch erwähnt, dass das Strassenkunstfestival Châlon dans la Rue vom 20.-24. Juli 2016 stattfindet.

     

    Workshop „Stop Being A Control Freak!“ mit Michelle Sabatini

    Dauer: 2 Stunden
    Kurssprache: Englisch

    Die meisten von uns geniessen das sichere Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Doch oft verschlingt unser Wunsch nach Kontrolle, danach, „alles im Griff zu haben“ unnötig viel Energie und dient im Grunde nur dazu, unsere Ängste und Unsicherheiten zu überspielen. In ihrem Workshop „Stop Being A Control Freak!“ zeigt die Psychologin und Grinberg® -Therapeutin Michelle Sabatini auf, wie wir Stück für Stück loslassen, vertrauensvoll in den Fluss des Lebens eintauchen und dadurch die ganze Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten zurückgewinnen können. Die Ziele des Workshops:

    • Reconnect with our body through breathing and movement
    • Gain more awareness on how our emotions show themselves in our bodies
    • Understand how we “control” our emotions and when it may be easier to let go
    • Learn to enjoy new situations without having to control everything
    • Learn to stop excessive control

    Für Erwachsene ab 18 Jahren. Michelle spricht auch Italienisch, Französisch und ein bisschen Deutsch.

     

    Lu Jong (tibetisches Yoga) mit Massimo Martino

    Täglich, Dauer ca. 1h30. Kurssprache: Hochdeutsch.

    Lu Jong ist eine einfach zu lernende Abfolge von Bewegungen, kombiniert mit rhythmischer Atmung, die tiefgehende Auswirkungen auf die Gesundheit von Körper, Geist und Seele hat. Durch die regelmässige Praxis dieser Übungen kannst Du Deine Abwehrkräfte steigern, Dein inneres Gleichgewicht stärken, neue Energie tanken und geistige Klarheit entwickeln. Die heilenden Bewegungen des Lu Jong stammen aus dem tibetischen Buddhismus und wurden vor rund 8000 Jahren von Mönchen entwickelt, die sich als Eremiten allein in die Berge zurückgezogen hatten.

    Bitte eigene Yoga-Matte, eine Decke, bequeme Kleidung sowie nach Bedarf auch ein Kissen mitbringen. Die Übungen finden je nach Witterung im Park oder im Ballsaal statt.

    Für alle, die sich während 90 Minuten auf Lu Jong konzentrieren und ruhig sein können : ) Bitte beachte, dass die Teilnahme nur an einzelnen Tagen nicht möglich ist. Massimo spricht auch Italienisch, Französisch und Englisch.

     

    Angebot Grinberg & Shiatsu

    Michelle (Grinberg Method) und Massimo (Shiatsu) bieten täglich auch individuelle Behandlungen an. Die Termine können im Voraus oder direkt vor Ort gebucht werden.

     

    Fou de Fougerette and Folientango.ch proudly present: La „Soirée Karaoké de PointFolie“

    Freitag, 29. Juli

    Wir tafeln fürstlich und krönen das Ganze mit einer Runde PowerPoint-Karaoke. Dabei dreht sich alles darum, eine bis dato nie gesehenen Powerpoint-Präsentation möglichst souverän zu präsentieren und auch Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Ein riskantes Spiel mit hohem persönlichen Einsatz und noch höherem Unterhaltungswert, das den Wahnsinn auf den Punkt bringt. Bei dieser Reise ins Absurde übernimmt Folientango den Steuerknüppel und bringt uns die Kunst des gnadenlosen Bluffs näher… Du brauchst nichts mitbringen ausser ein loses Mundwerk und die Lust am Fabulieren.

     

    Spielrausch goes Fougerette

    Samstag, 30. Juli, bis Montag, 1. August (von früh bis spät : )

    „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“
    Jacques-Yves Cousteau, 1910-1997, frz. Meeresforscher und Dokumentarfilmer

    Im Hive sind sie längst schon legendär, die berauschenden Spielabende, welche im Winterhalbjahr regelmässig in geselliger Runde stattfinden. Eh bien, diesmal bespielt Spielrausch das ganze Schloss! Das abschliessende Ferienspass-Wochenende bietet Dir u.a. ein Kubb- oder Möllky-Turnier, Brettspiele rund ums Thema „Schloss bzw. Adel verpflichtet“, Frage-/Antwort-Spiele mit Mittelalter-Szenarien und auch beliebte Spielrausch-Klassiker wie Stuhltanz, Jenga-Turmbau oder die Nüssli-Challenge…

    Für jedes Lebensalter passend : )

     

    Infos & Kontakt

     

    Wer kann teilnehmen? Das Angebot richtig sich exklusiv an unsere Vereinsmitglieder und solche, die es werden wollen.

    Wo wird übernachtet bzw. was ist mit Essen? Du hast die Wahl zwischen Camping mit Selbstversorgung und Unterkunft im Haus mit Vollpension.

    Was kostet der Ferienspass? Wir schicken Dir alle Infos gerne auf Anfrage. Ein riesengrosses Dankeschön an alle KursleiterInnen für ihre Begeisterung und die grosszügigen Konditionen, welche den zweiten Ferien(s)pass möglich machen!

    Bitte beachte:

    • Da einige Angebote nur bei genügend Anmeldungen durchgeführt werden, sind wir dankbar, wenn Du Dich bei Interesse möglichst rasch meldest.
    • Nach der Bestätigung sind Anmeldungen verbindlich.
    • Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2016.

    Anmeldung / Fragen

    Du erreichst Monika am besten per Mail:

    contact@fougerette.org

    oder telefonisch
    +41 (0)76 383 12 05
    +33 (0)781 190 192

  • Fou goes Crowdfunding: Meet „Calèche Visionnaire“

    ::: CROWDFUNDING: AND THE RESULT IS… :::

    Trotz einem tollen Endspurt hat unser Crowdfunding das gesetzte Ziel leider verpasst und das Künstlerzimmer „Calèche Visionnaire“ wird somit nicht realisiert. Ganz herzlichen Dank trotzdem an alle Spenderinnen und Spender und an all diejenigen, die sich die Zeit für ein Feedback genommen haben! Da es für uns ein erster Versuch war, bei der Finanzierung neue Wege zu gehen, nehmen wir einige Learnings mit, bleiben jedoch wild entSCHLOSSen, weitere Zimmer mit inspirierendem, verspieltem, wildem oder verrücktem Innenleben zu gestalten : )

    Abschliessend möchten wir uns bei Attila Maria Wittmer und Florian Paul Koenig für die spannende und sehr angenehme Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen Euch beiden für die weiteren Projekte viel Erfolg und auf dass es Euch weiterhin gelinge, so viel Schwung ins Luzerner Kulturleben zu bringen, wie Ihr das mit der Salle Mobile bereits tut!

    ::: ZWISCHENSTAND VOM 12. JULI 2016 :::

    Der 16. Juli ist das Stichdatum für die Finanzierung des Künstlerzimmers von Wittmer & Koenig. Der aktuelle Spendenstand dümpelt allerdings noch auf tiefem Niveau vor sich hin d.h. wir liegen unter 50%. Es stellen sich also folgende Fragen: a) Kriegen wir’s noch hin? und b) Woran liegt es?

    Danke im Voraus für Deine Spende bzw. Dein Feedback! Falls gewünscht kannst Du am Seitenende auch einen Kommentar hinterlassen, für uns ist jede Rückmeldung hilfreich : )

    [polldaddy poll=9468134]

    ::: POST IN DER ORIGINALFASSUNG VOM 16. JUNI 2016 :::

    Wir freuen uns sehr, das nächste Künstlerzimmer zu lancieren! Mit Attila Maria Wittmer und Florian Paul Koenig haben wir zwei spannende und sehr sympathische Schweizer Kunstschaffende für eine Zimmergestaltung gewinnen können, die derzeit mit ihrer Salle Mobile zum Thema „Salle Modulable“ in der Luzerner Kulturszene für einigen Wirbel sorgen. Wenn alles klappt, sollte in absehbarer Zeit aus dem bisherigen Zimmer „Calèche“ eine „Calèche Visionnaire“ entstehen, mit der Luftschlosser, Visionssuchende und Verträumte mit grossen Plänen in eine glorreiche Zukunft kutschieren können : )

     

    DIE DOKUMENTATION

    >> Dokumentation „Calèche Visionnaire“ by Wittmer&Koenig_2016″ (PDF, 3.5 Mb)

    Wenn Du mehr über die Künstler hinter dem Vorschlag wissen möchtest, dann laden wir Dich ein, das Interview im  Post „Meet Wittmer & Koenig“ zu lesen.

     DAS VIDEO ZUM PROJEKT

    http://www.youtube.com/watch?v=z89cRvx6tHE

     

    ACHTUNG, FERTIG, LOS

    Die ersten drei Künstlerzimmer hat der Verein aus eigenen Mitteln bestritten, doch das Budget fiel in der Folge eher mager aus, worüber die Kunstschaffenden äusserst grosszügig hinweg gesehen haben. Damit wir Kunstprojekte zukünftig so umsetzen können, dass für diese nicht nur Ruhm und Ehre rausspringt, sondern auch ein paar Moneten, haben wir uns entschieden, es auf eigene Faust mit einem Crowdfunding zu probieren…

     

    SO KANNST DU „CALÈCHE VISIONNAIRE“ UNTERSTÜTZEN:

    Für Konzept, Material und Realisierung ist ein Budget von EUR 5’252 veranschlagt; die genauen Angaben findest Du im Dossier (vgl. oben „Die Dokumentation“). Der Verein erbringt alle Arbeitsleistungen ehrenamtlich.

    Unterstützen kannst Du uns moralisch und/oder finanziell. Für ersteres genügt es, ein paar positive Gedanken in den Äther zu schicken oder diesen Link an Personen weiter zu leiten, die sich dafür interessieren könnten. Für eine finanzielle Unterstützung hast Du folgende Möglichkeiten:

    Betrag (EUR)AnzahlDein Dankeschön

    €20 Du wirst Vereinsmitglied fürs laufende Kalenderjahr : )
    €50  100 Publikation „Calèche Visionnaire“ von Wittmer & Koenig (Versand per Post).
    €100  50 Lavendelduft für TraumtänzerInnen…. Die Publikation „Calèche Visionnaire“ von Wittmer & Koenig wird von einem zart duftenden Lavendelsäckli begleitet (Versand per Post).
    €200  30 Leckermäulchen aufgepasst: Wir versüssen Dir die von den Künstlern handsignierte Publikation „Calèche Visionnaire“ zusätzlich mit 1 kg feinem Schloss-Honig (Versand per Post).
    €500  20 Du magst Einzigartigkeit? Dann entscheide Dich für eine Zeichnung des Künstlers Attila Maria Wittmer (Unikat, Format DIN A4 oder A3, mixed media). Der Versand erfolgt per Post.
    €1000  3 Die Seele baumeln lassen und in das üppige Grün des Schlossparks eintauchen… Im Gegenzug für Deine Unterstützung hat Du 2 Übernachtungen für 2 Personen im „Calèche Visionnaire“ mit Vollpension zugute. Euch begrüsst ein Glas perlender „Crémant de Bourgogne“, die handsignierte Publikation zum Zimmer und ein feiner Schloss-Honig für zuhause ist selbstverständlich ebenfalls mit einbegriffen. Da die Liegefläche der visionsgenerierenden Kalesche 140×200 cm misst, wohl nur für Paare und gute FreundInnen ; -)
    €5000  1 Es müssen ja nicht gleich Millionen sein wie für die Salle Modulable… Wir bieten visionären Individualisten, Kunstmäzenen oder Firmen mit Affinität zu Kunst am Bau einen anderen einmaligen Jackpot: Eine von Wittmer & Koenig nach Auftrag entworfene Kunstinstallation, die am gewünschten Standort umgesetzt wird (Transport- & Materialkosten exklusive).Bildschirmfoto 2016-05-27 um 11.20.50

     

    MITFINANZIEREN – STEP BY STEP:

    Wir geben uns 30 Tage Zeit, um das Budget zu erreichen… Deadline ist also der 16. Juli 2016! Wenn Du das Künstlerzimmer „Calèche Visionnaire“ finanziell unterstützen möchtest, bitte geh‘ wie folgt vor:

    • Schick eine Email an contact@fougerette.org
    • Im Betreff schreibe den Zimmernamen plus den gewählten Betrag (Beispiel: „Calèche Visionnaire 50€“).
      Wir bestätigen anschliessend den gewünschten Unterstützungsbeitrag per Mail und informieren Dich über den aktuellen Spendenstand. Die Einzahlung des gewählten Betrags wird erst fällig, wenn das Projekt zu 100% finanziert ist und durchgeführt werden kann.
    • Inhalt der Email:
    • Dein Name und Deine Adresse für den Versand Deines Dankeschöns bzw. für die Kontaktaufnahme.
    • Vermerk „Einzahlungsschein“, wenn Du per Post einen Einzahlungsschein erhalten möchtest (ansonsten schicken wir Dir unsere IBAN für eine Online-Überweisung).
    • Vermerk „Bitte Spendenbescheinigung“ wenn Du eine Spendenbescheinigung des Vereins erhalten möchtest.

    Du kannst die Umsetzung übrigens auch im Rahmen eines Volontariats unterstützen und beim Renovieren und Streichen gleich selbst Hand anlegen. Kontaktiere uns dazu bitte per Mail, die Jahresplanung 2016 mit den Öffnungszeiten findest Du hier.

     

    BUDGET UNTER- bzw. ÜBERTROFFEN – WAS DANN?

    Wie beim Crowdfunding üblich, wird das Projekt nur dann lanciert, wenn der benötigte Betrag zu 100% finanziert ist.

    In einem ersten Schritt gibst Du als UnterstützerIn somit lediglich ein Zahlungsversprechen ab, die Einzahlung wird erst in einem zweiten Schritt fällig, nämlich dann, wenn wir genügend Zusagen für den gesamthaft benötigten Betrag haben. Ob dies der Fall ist oder nicht, wissen wir am 16. Juli 2016.

    Sollte der benötigte Betrag übertroffen werden (… rein hypothetisch : ))), so wandert der Überschuss selbstverständlich in den Topf für zukünftige Künstlerzimmer und weitere Kunstprojekte.

     

    C’EST FOU… – DIE BISHERIGEN KÜNSTLERZIMMER