Blog
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Meet Olivia B.
Mich reizt: Mein Leben manchmal auf den Kopf zu stellen und das Unerwartete zu tun…Dank meiner Tätigkeit als Flight Attendant bei Swiss konnte ich früh die Welt bereisen und lernte, auch den schrägsten Flug- bzw. Lebenslagen etwas Komisches abzugewinnen – mit einer gehörigen Portion Humor und Gelassenheit kommt man ganz einfach besser durchs Leben! Diese Qualitäten sowie meine südländisch geprägte Gastfreundschaft werden im Schloss sicher ein Plätzchen finden ; -) Das Abenteuer hat mich schon immer angezogen, nach einer halbjährigen Reise quer durch Zentral- und Südamerika habe ich im Tessin mein Studium für Visuelle Kommunikation absolviert (inkl. Austauschsemester in Lissabon, wo ich am Meer in einem kleinen Häuschen gelebt und viel Fisch gegessen habe). Führungserfahrung habe ich mir als Assistentin an der Hochschule bei der Arbeit mit Studenten angeeignet, seit 2008 bin ich als Grafikerin tätig und kehre via Burgund nach Zürich zurück. Ich versuche stets den Moment zu leben, im Hier und Jetzt glücklich zu sein, bin gerne für andere da und habe grossen Respekt vor Menschen, die sich für ihre Träume einsetzen. Nicht zuletzt deshalb hat mich wohl das Schlossfieber gepackt…!Olivia leitet von April bis Mai/Juni das Ressort „Housekeeping, Empfang & Sightseeing“. -
Meet Caro
Ich bin: Landschaftsarchitektin mit Flair fürs Fotografische
Mich reizt: Die 20ha grosse „Spielwiese“ und die Vorstellung, nach unzähligen Stunden vorm Computer endlich mal wieder mitten im Grünen zu stehen und körperlich zu arbeiten.Ein Sommer im Schloss, neue Menschen, frische Luft – genau so habe ich mir meine berufliche Auszeit vorgestellt und freue mich schon sehr darauf, im Schlossgarten und im Park zu wirken. Ursprünglich aus dem Schwarzwald, lebe ich seit fünf Jahren in Zürich, bin kommunikativ, tatkräftig und eigentlich für fast alles zu begeistern. Besonders liebe ich es, am Wochenende durch Brockis zu schlendern, alte Möbel zu renovieren oder neue daraus zu machen. Da ich immer viel Modell gebaut, gebastelt und genäht habe, bin ich handwerklich ganz geschickt. Als begeisterte Hobbyfotografin lebe ich meine kreative Ader gerne auch in diesem Bereich aus und verkaufe meine Postkartenserien auf Märken wie Bimbam oder dem Nachtmarkt. Ich bin sicher: Das Schloss wird viele tolle Sujets liefern!Caro leitet von Mai bis Juli das Ressort „Schlossgarten“. -
Meet Arno
Ich bin: Schon etwas in die Jahre gekommen.Mich reizt: Historische Gebäude haben eine Seele. Sie sprechen mit dir. Sie haben viel zu erzählen.
Es war Begeisterung ab dem ersten Moment. Das Schloss, das Projekt, die Besitzer. An diesem Ort wird bestimmt Unvergessliches erlebt! Ein guter Grund, die geordneten Bahnen für eine Weile zu verlassen, neue Leute kennen lernen, anpacken, lachen, staunen, nicht mehr weiter wissen, feiern… Vor rund 13 Jahren habe ich nach einer bunten internationalen Karriere mit Arbeitseinsätzen in den USA, in Italien, Tschad, Tunesien, Deutschland, Frankreich, England, Dänemark, Holland, Belgien, Portugal, Tschechien, Polen, Ungarn, Griechenland, Israel, Brasilien, Rumänien und der Ukraine hier in der Schweiz etwas Ähnliches gemacht und ein 140-jähriges, unter Denkmalschutz stehendes Haus gekauft. Natürlich ist mein Anwesen deutlich kleiner, doch ich bin als gelernter Maschinenmechaniker handwerklich geschickt, habe in den letzten Jahren viel renoviert und dabei wichtige Erfahrungen gesammelt: Was ist machbar, auf was muss geachtet werden, wie beginnt man mit der Planung, was braucht es zur Realisation, wo finde ich die richtigen Materialien, usw. Im Sommer werde ich zwei Monate auf Fougerette verbringen. Ich freue mich – denn was gibt es Schöneres als das Schöne und Aussergewöhnliche?
Arno leitet von Juni bis Juli das Ressort „Werkstatt, Materialeinkauf & Entsorgung“. -
Meet Alice
Ich bin: Ein sonniges Gemüt, das auch in hektischen Situationen den Überblick behält.Mich reizt: Eine Zeit lang den Alltagstrott hinter mir zu lassen und etwas Anderes, Neues, Aufregendes zu erfahren.Offene Arme und ein breites Lachen – genau so werde ich die Neuankömmlinge im Schloss willkommen heissen, denn ich geniesse die Gastgeberrolle sehr. Ich bin eine aufgestellte und unternehmenslustige Person, gehe gerne auf Menschen zu und lerne vor allem auch gerne neue Menschen kennen. Derzeit bin ich in der Ausbildung zur Sekundarlehrerin (mit den Fächern Französisch, Sport, Englisch und Musik), zuvor habe ich die kaufmännische Ausbildung mit Berufsmaturität abgeschlossen und u.a. als Patientenmanagerin im Berner Inselspital gearbeitet. Planen und Organisieren machen mir Spass! Es ist immer wieder eine schöne Herausforderung, an alles zu denken, damit auch alles stimmt und ich werde ich im Schloss gerne dafür sorgen, dass Du ein sauberes, gemütliches Plätzchen zum Schlafen hast. Mein erklärtes Ziel ist es, allen VolontärInnen einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen und das Ressort „Housekeeping“ während meiner Zeit auf Fougerette in Ehren zu halten : -)Alice leitet von Mitte Juni bis Mitte August das Ressort „Housekeeping, Empfang & Sightseeing„. -
Fiat Lux
Nicht dass wir jetzt was mit Uriella am Hut hätten oder Auto-Werbung machen wollen – es geht um den unbescholtenen lateinischen Satz, der zu Deutsch „Es werde Licht“ bedeutet : )

Falls Du schon im Schloss warst, hast Du vielleicht eine Meinung zu folgender Frage: Wie viel Licht braucht Fougerette? Fandest Du es schön, schaurig, total daneben oder erfreulich nostalgisch, dass Dein Zimmer (in den allermeisten Fällen) stromlos war? Wünschst Du Dir gut beleuchtete Korridore und Zimmer oder bist Du bereit, diesbezüglich Abstriche in Kauf zu nehmen? Was hältst Du von modernen Lichtschaltern in alten Gemäuern und sichtbarer Kabelführung? Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar, da wir derzeit vertieft mit der Frage ringen, wie viel Modernität ein altes Haus punkto Elektrizität verträgt, damit es seinen exzentrisch verblichenen Charme beibehält…
Die Erneuerung der Elektro-Installation (Grundversorgung bis zu den tableaux) ist natürlich bereits abgeschlossen, das war aus sicherheitstechnischen Überlegungen sowieso dringend nötig, mehr dazu erfährst Du im Beitrag Unter Strom .
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Immer diese Zimmer
Dieses Jahr möchten wir erstmals Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit geben, Zimmer auszustatten bzw. zu gestalten (für Interessierte: die Ausschreibung mit weiteren Details folgt im April hier auf dem Blog). Damit auch Du ein Wörtchen mitreden kannst, haben wir beschlossen, die zwei Zimmer mit den beliebtesten Namen zuerst flott zu machen. Wir haben uns während der letzten Saison redlich bemüht, einprägsame und verspielte Namen zu finden und präsentieren Dir hiermit eine erste Auswahl – jetzt sag’ Du uns, welcher Zimmername Dich besonders anspricht! Für Deinen persönlichen Favoriten kannst Du nachstehend stimmen:
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Fuchs Du hast
Das Liedchen haben wir wohl als Kinder alle mal geträllert, leider ist es in diesem Fall nichts als die nackte Wahrheit (wer nicht mehr weiss, worum’s darin genau geht, kann es sich von Nana Mouskouri vorsingen lassen – ist irgendwie auch zum Schiessen…). Nachdem im Herbst der Pfau mit ungeklärten, aber gewiss verhängnisvollen Folgen ausgebüxt ist, gibt es bei der Schloss-Menagerie einen weiteren Verlust zu vermelden: Der Fuchs hat unsere bis anhin so lebenstüchtige Gans namens Jacotte erwischt. Vielleicht, weil sie im entscheidenden Moment nicht ganz so geistesgegenwärtig war wie der Hahn in Lafontaines Fabel? Wir werden jedenfalls die Erinnerung an unseren heimlichen Schnüggel des Tages, der stets mutig von der Ziehbrücke in den Burggraben sprang, in Ehren halten!Derweil trösten wir uns (seit mindestens 20 Minuten ; -) mit der sagenhaften Resonanz auf die Ausschreibung für die Schloss-Crew 2014. Mal sehen, was uns in der Inbox noch alles an Bewerbungen „auflauert“… Ganz herzlichen Dank jedenfalls schon mal an alle, die sich gemeldet haben – die positiven Rückmeldungen sind wirklich ein Aufsteller. Schön, wenn Du Dich inspirieren, berühren, begeistern lässt! Denn Fou de Fougerette ist auch eine Aufforderung, seiner inneren Stimme zu folgen. Welchen Traum möchtest Du leben? Wo bist Du ganz in Deinem Element, voller Energie und erfolgreich? Wann bist Du bereit, nach den Sternen zu greifen? Wir persönlich halten es diesbezüglich mit der Maxime „Frisch gewagt ist schon gewonnen“ – oder wie der französische Schriftsteller Charles Beaudoin schrieb: « Notre étoile est en nous, et, de nous, il dépend qu’elle soit bonne ou mauvaise ».
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Un peu de statistique
Es hat sich ja in der westlichen Hemisphäre so eingebürgert, jeweils per Jahresende Rückschau zu halten (obwohl man das ja auch einfach an einem stinknormalen 13. April tun könnte, oder so). Als sogenannte Neo-Schlossbesitzer halten wir uns aber selbstverständlich pflichtschuldigst an Traditionen! Ganz im Sinne des bekannten Bonmots Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, welches Winston Churchill offenbar ebenso fälschlicherweise in die Schuhe geschoben wird (sic!), präsentieren wir Dir hier die 100% vollständige und total transparente Statistik des Jahres 2013.
Nos bénévoles
Sage und schreibe 82 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit insgesamt 23 Kindern waren in der ersten Saison bei uns im Schloss und haben als Gönnermitglieder des Vereins „Fou de Fougerette“ kräftig mit angepackt. Von den Erwachsenen waren 39 Männer, 43 Frauen und eine Handvoll WiederholungstäterInnen, die uns gleich zwei oder sogar drei Mal besuchten. Durchschnittlich blieben unsere bénévoles knapp 12 Tage (Crew-Mitglieder und Langzeit-Volontäre nicht mit eingerechnet), wobei die Bandbreite gross war und von 3 Tagen bis hin zu 6 Wochen reichte; 1-2 Wochen war die häufigste Einsatzdauer. Rechnet man dies in Stunden um, so sind es schwindelerregende 2’952 Stunden (82 Personen x geschätzte 9 Arbeitstage/Person x 4 Stunden/Tag) freiwilliges Engagement, die da zusammen gekommen sind! Und weil sich die Kinder bei hochsommerlichen Temperaturen beim Jäten jeweils mit Feuereifer ein Glacé verdienten, sind es gewiss sogar noch einige mehr… Da erhält die Redewendung „Mit vereinten Kräften“ gleich eine ganz neue Dimension, oder? Die Schloss-Crew 2013 bestand neben der Projektleitung MoNicola mit Klein-Mathilda übrigens aus Fiona, Hannes, Tinka, Luc, Klein-Leo und Christine sowie Tom.Fougerette wurde von all diesen kleinen und grossen Menschen aufs Wunderbarste mit Leben, Lachen und guter Laune gefüllt! So ganz „nebenbei“ ging es zudem an vielen Ecken rasant vorwärts und nun schmieden wir eifrig Pläne für die kommende Saison, derweil wir uns bemühen, auch noch all die Aufgaben zu erledigen, die im Wirbel des Schloss-Alltags zu kurz gekommen sind: Buchhaltung, Verbesserungsideen, Arbeitsplanung, Vereins-Website inkl. aktuelle Mitgliederliste etc. etc.
Website-Statistik
WordPress erstellt erfreulicherweise jeweils automatisch eine zusammenfassende Statistik, hier die wesentlichen Infos auf einen Blick:
- Unser Blog wurde 2013 etwa 110’000 Mal besucht. Zum Vergleich: der Louvre in Paris wird jedes Jahr von ca. 8’500’000 Menschen besucht, wir hinken wie’s scheint noch etwas hintendrein ; -) Der bisherige Tages-Rekord liegt bei 9’099 Besuchern.
- Unsere Besucher kamen aus insgesamt 71 Ländern. Die meisten Besucher stammten aus der Schweiz, aus Frankreich und aus Deutschland, aber auch Russland, Indien oder Japan tauchen in der Statistik auf!
- Die meistgelesenen Beiträge waren 2013 in absteigender Reihenfolge: 1) Das Schloss, 2) Die Lage, 3) Das Projekt, 4) Über uns und 5) Wen/was wir suchen.
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Spinner, Visionäre & Co.
Wie es zum Schlosskauf in Frankreich kam, kannst Du ab sofort auf der Seite „Wie alles kam“ nachlesen. Dass wir unsere einstigen Luft-Schlösser mittlerweile in die Tat umsetzen, hat mich zu einem Exkurs über Visionäre, Pioniere, Spinner und deren Erfindungen angeregt. Ganz gross bei der Erfindung sogenannt un-unnützer Dinge d.h. von Gadgets, die auf den ersten Blick nützlich erscheinen mögen, im Praxistest aber total versagen, sind die Japaner. Diese Art von Erfindung wird übrigens unter dem Fachbegriff Chindōgu (珍道具) zusammengefasst. Vielleicht kennt jemand das Buch „101 unuseless Japanese inventions„? Ist als vergnügliches Lastminute-Geschenk zu Weihnachten definitiv ein sicherer Wert.
Auch die Schweiz verfügt über ein gerütteltes Mass an verkannten Visionären. 2011 publizierte der NZZ-Verlag ein gleichnamiges „Libro“ von Helmut Stadler. In den 24 Lebensgeschichten kannst Du online schmökern, wenn Du diesem Link folgst. Weibliche Pionierinnen bzw. Wegbereiterinnen der modernen Schweiz feiert derzeit Avenir Suisse in ihrem Adventskalender; wenn Du Dich beeilst, darfst Du bestimmt noch ein Törli öffnen ; -)
„Best of“ Listen, die mich erstaunt und amüsiert haben, und die vielleicht auch Dir mehr als nur ein müdes Lächeln abringen:
- Amazing inventions saved from oblivion
- Crazy and incredible inventions from the past
- Des inventions françaises méconnues (z.B. Haarfärbemittel, die Dusche, elastische Spitze, die Armbanduhr, der Briefkasten und der Mülleimer aka poubelle)
- Irre Ideen aus dem Atomzeitalter
Damit Du Dir ein eigenes Bild machen kannst, abschliessend eine kurze Fotostrecke:
Tropfnase ade Auf der Stelle treten? Genau das ist hier die Kernidee: automatic dog walker. Da kann Big Dog, der amerikanische Militär-Roboter, gleich einpacken: dieses Teil wurde in den 1930-er Jahren erfunden! Hairy Leggings: Soll aufdringliche Männer abschrecken – ehrlich jetzt! Kann eigentlich nur aus einem Land mit Sonnenstich stammen… Voll im Trend: Beard Beanie Aus heutiger Sicht schlicht unglaublich… Sieht ja ganz süss aus – aber wie bitte schön montiert man dem Baby so ein Ding?! Talk about crazy ideas… Ob das wohl selbsttragend ist? ; -) Quelle: http://tinyurl.com/humanbookshelf Wenn’s eine trägt, dann Tinka! P.S.: Damit das klar gestellt ist: wir betrachten uns in keinster Weise als verkannte Visionäre. Ausgangspunkt zu diesem Post war der Begriff „Spinner“ : )
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Ausschreibung Schloss-Crew 2014

Naja, also SO definitiv nicht : ) Wie pflegten die Franzosen zu Zeiten der Monarchie doch ganz unsentimental zu sagen: „Le roi est mort. Vive le roi!“ – oder anders gesagt: Jedes Ende birgt einen Neuanfang in sich. Auch wenn uns der Abschied von der Schloss-Crew 2013 schwer fiel, ist es an der Zeit, die Weichen neu zu stellen. Falls Du Dir vorstellen kannst, 2014 Teil der stehenden Schloss-Crew zu werden und Du ab Mitte März oder später für mindestens zwei Monate zur Verfügung stehst, dann freuen wir uns über einen Anruf oder eine Mail von Dir.
Was Dich erwartet?
Kann wohl nur unterm Schlagwort „Kunterbuntes Dasein“ zusammengefasst werden… Mit der alten Schloss-Crew haben wir jedenfalls unglaublich viel erlebt: Wir bewältigten im Wochentakt ganze Lastwagenladungen von Esswaren & anderem Zeugs, lernten viele neue Menschen kennen, pflückten Brombeeren, übten Seiltanz, schleppten Betten und Matratzen, schnippelten kiloweise Gemüse, schufteten manchmal bis zum Umfallen, düsten gemeinsam ans Mittelmeer, plünderten das Brocki, hörten alte Kassetten, sangen hemmungslos mit, sassen abends ums Feuer bzw. unterm Sternenzelt, spielten Patience, Boule und Poker, tauchten um Mitternacht in den Swimming Pool und und und…
2014 sind die folgenden fünf bzw. vier Ressorts zu vergeben – mit einer Prise Humor zu geniessen!
- Küche: Du stammst in direkter Linie von Lukullus und Paul Bocuse ab, verwöhnst die SchlossbewohnerInnen mit gesunden saisonalen Gaumenfreuden, machst den Menu-Plan, kaufst ein bzw. sprichst Dich mit dem Schlossgarten aka Tom ab, hältst die Vorratskammer im Schuss und kannst falls nötig auch mal improvisieren. Dir steht jeweils eine Küchenhilfe zur Verfügung. Dieses Ressort eignet sich für „Job Sharing“ und kann auch von zwei Personen gemeinsam übernommen werden (Aufteilung in Mittags- und Abendschicht oder alternierende Tage). Dank der super Vorarbeit unserer „letztjährigen“ Küchenfee Fiona, kannst Du auf bestehende Menü-Pläne und eine tiptop organisierte Einkaufsliste zurückgreifen.
- Werkstatt, Materialeinkauf & Entsorgung: Im Vergleich mit Deinem handwerklichen Allround-Talent und Erfindungsreichtum sieht selbst MacGyver extrem alt aus. Du organisierst, pflegst und überwachst die schloss-eigene Werkstatt, zeigst VolontärInnen den sachgemässen Gebrauch und bist in Rücksprache mit der Projektleitung für den Einkauf von Werkzeugen sowie Baumaterial zuständig. Zudem übernimmst Du die wöchentliche Entsorgungstour zur Déchèterie und leerst täglich die „Sammelstellen“ im Haus.
- Housekeeping, „Empfang“ & Sightseeing: Du bist der/die ungekrönte Traumschloss-Chefsteward(ess), bist kontaktfreudig, kannst gut planen und knobelst dementsprechend aus, wer in welchem Zimmer schläft. Zudem bereitest Du die Zimmer der Neuankömmlinge vor, pflegst die Bettwäsche, nimmst unsere Volontäre in Empfang, stehst für Fragen zur Verfügung und organisierst Ausflüge in die nähere Umgebung. In Sachen Reinigung steht Dir unsere femme de ménage Sandrine zur Seite.
- SchlossgärtnerIn: Du warst während mindestens 30 Jahren verantwortlich für die Gewächshäuser der Kew Gardens (Versaille tut’s im Notfall auch), verfügst über einen ausgeprägt grünen Daumen sowie ein entsprechendes Fachwissen. Auf Fougerette kümmerst Du Dich um den Garten rund ums Haus sowie den Park, setzt in Rücksprache mit der Projektleitung das gestalterische Konzept um und zeigst unseren Volontäre was es wo zu tun gibt. Für Forstarbeiten fallweise Zusammenarbeit mit Tom, der bei der Scheune oben seinen Gemüse-Garten betreut.
- Das Ressort „Fenster“ ist bereits besetzt und zwar by the one & only Tinka aka Pinka. Wir freuen uns sehr, dass Du wieder mit von der Partie bist!
Die Ressorts sind so unterteilt, dass der Zeitaufwand in etwa demjenigen eines Kurzzeit-Volontärs entspricht: Arbeitseinsatz grundsätzlich an fünf, manchmal aber auch mal sechs oder sieben Tage die Woche. Im Gegenzug erhältst Du Kost & Logis im Wert von EUR 1’400 pro Monat, gratis Sprachunterricht en français (2x/Woche) sowie die Gelegenheit, einen hoffentlich unvergesslichen Frühling/Sommer/Herbst zu erleben und Deinen ganz persönlichen Schlosstraum zu verwirklichen. Einsätze im Rahmen von Vermietungen an Dritte werden bezahlt.
Unser Wunschprofil
Wir wünschen uns lebensfrohe, achtsame, zupackende und gerne auch etwas schräge MitstreiterInnen. Bitte beachte, dass einigermassen gute Französischkenntnisse sowie ein Fahrausweis von Vorteil sind. Als Ressort-ChefIn führst Du (zumindest zeitweise) ein eigenes „Team“ und solltest Dir das zutrauen bzw. Spass daran haben.
Kontakt/Bewerbung
Offenbar traf der Schloss-Traum bei vielen mitten ins Herz… Aufgrund der zahlreichen Anfragen und vielen phantasievollen Bewerbungen haben wir den Bewerbungsprozess per 17. Januar 2014 abgeschlossen bzw. den Online-Fragebogen deaktiviert. Danke für Dein Verständnis und vielleicht auf ein Neues im 2015, who knows…?












