Liebe Vereinsmitglieder & Fans von glücklichem Gemüse!
Noch immer ist Erntezeit und wir haben da noch einige pralle Kürbisse, Riesenzucchetti, saftige Randen & Co. aus unserem verhext neugierigen, biologischen Permakultur-Garten, der gerne bis diesen Donnerstag, 12. Dezember, um 12h wissen möchte, ob Du Lust hast, etwas zu bestellen?
Wir machen nämlich diese Woche das Schloss winterfest und können auf dem Rückweg gleich auch noch ein paar Vitamine für Dich mit einpacken : )
ANGEBOT
(A) Veggie Bag «Augen- & Gaumenschmaus» für CHF 25
5kg Bio-Gemüse (Mix) in Bioladen-Qualität: sieht lecker aus und schmeckt auch so!
(B) Veggie Bag «Trotzdem fein!» für CHF 20
Diese 5kg Glücksgemüse sehen nicht mehr ganz so perfekt aus, schmecken aber trotzdem! Für alle, die damit leben können, dass da und dort eine Ecke wegzuschneiden ist (z.B. Knabberspuren anderer Erdbewohner ; )
(C) Bio-Kräuter: 1 gemischter Bund für CHF 5 (Mix von 3 Kräutern, z.B. Salbei, Rosmarin, Thymian)
Vom 27.-29. September 2019 feierten wir auf Fougerette erstmals Erntedank, u.a. mit einem Schlemmer-Buffet, bei dem allerlei erntefrische Köstlichkeiten serviert wurden. Unser Permakulturgarten Which?Garden beschenkte uns nämlich dank achtsamer Pflege durch unsere Co-Head Gardeners Mish & Sina trotz Trockenheit mit einer reichen Ernte.
Die „Feierlichkeiten“ fanden in einem unkomplizierten Rahmen und parallel zum September-Garteneinsatz statt – 2020 werden wir diesen Anlass bestimmt wiederholen. Ein paar Stimmungsbilder findest Du nachstehend.
Noch kein Jahr ist es her, dass unser Permakulturprojekt Which?Garden gestartet ist. Und schon dürfen wir reiche Ernte vermelden: Ein einziges Beet hat über 70kg Kartoffeln produziert! Das alles mit minimalem Aufwand, denn wir haben die Kartoffeln lediglich auf dem Boden ausgestreut und mit einer dichten Schicht Heu bedeckt. Somit musste auch bei der Ernte nicht lange gegraben und gestochert werden.
Kartoffeln – im regionalen Dialekt „les treuffes“ – waren einstmals das Rückgrat der traditionellen Küche im Morvan, welche sich durch einfache, aber schmackhafte Gerichte auszeichnet. Seit 1993 wird der Kartoffel mit der Fête de la Treuffe sogar ein eigenes Fest gerichtet, welches jeweils Ende August in Poil stattfindet.
Wegen der eher mageren Böden waren es vor allem Hofprodukte die in der „cuisine morvandielle“ zum Einsatz kamen: Geflügel, Eier, hausgemachtes Brot, Milch, treuffes (Kartoffeln), Schwein daneben auch Gemüse vom Hofgarten sowie Früchte, Beeren, Nüsse und Esskastanien.
(Mit-)Macher willkommen
Du hast auch Lust, beim Ernten/Gärtnern mitzutun? Vom 24.-29. Oktober 2018 findet der letzte Garteneinsatz dieses Jahres statt. Wir freuen uns über interessierte Hände, die mit anpacken, denn es gilt die Saison 2019 vorzubereiten!
Anmelden kannst Du Dich gleich hier rechts in der Agenda oder Du schreibst uns auf contact@fougerette.org. Eher zurückhaltend oder detektivisch Veranlagte können Which?Gardens Spur vorerst auch einfach mal auf Facebook (ver-)folgen…
How about some Which?Garden potatoes? Our shop is open Wed-Sun from 10-12h, feel free to stop by!
Rezept für eine Original Morvan-„Rösti“
Ein „crâpiau“ ist sowas wie eine Rösti d.h. ein dicker, salziger Pfannkuchen aus Kartoffeln und oft auch Speck, der als Hauptgericht oder Beilage zu Fisch oder Geflügel serviert wird.
In der Schweiz hat sich die Zahl der sogenannten MRSA-Keime (Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus) in nur drei Jahren verdoppelt.
In Europa sterben jedes Jahr etwa 33’000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen.
Die Zahl der Infektionen hat sich seit 2007 fast verdoppelt, es werden deutlich Todesfälle verzeichnet.
Etwa drei Viertel der Ansteckungen mit antibiotikaresistenten Keimen passieren in Spitälern und anderen Gesundheitseinrichtungen. (Quelle)
Dokumentarfilm: „Der unsichtbare Feind – Multiresistente Keime auf dem Vormarsch“
Der Film untersucht die Produktionsbedingungen bzw. mangelhafte Abwasserreinigung von Antibiotika-Fabriken in Indien und China – sowie deren Folgen. Es gibt derzeit auch in der Schweiz keinen Grenzwert für resistente Bakterien in aufbereiteten Abwässern. Gemäss Infektiologen tickt die Zeitbombe schon längst…
Geschätzte 90% der Grundstoffe für Antibiotika weltweit stammen aus China und werden nach Indien exportiert. Die indischen Zulieferer produzieren daraus Wirkstoffe und Antibiotika für die ganze Welt.
Quelle: SRF, 8. November 2018.
//END OF UPDATE//
Vom Aufstieg & Fall einer Wunderwaffe
Als Alexander Fleming 1928 eher zufällig Penicillin entdeckte, brach in der Medizin eine neue Ära an. Endlich standen hochwirksame Mittel zur Verfügung, um Infektionen wie Lungenentzündungen oder Harnwegsinfektionen zu bekämpfen. Schon bald wurden weitere Antibiotika entdeckt, es schien, als ob der Gesundheit der Menschheit eine goldene Zukunft bevorstehe…
Resistenz – ein neues Phänomen?
Mit Antibiotikaresistenz wird die Fähigkeit einiger Bakterien bezeichnet, sich anzupassen und der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen. Resistent werden also nicht die Menschen, sondern die Bakterien. Resistente Bakterien können sich vermehren und sich von einer Person auf andere übertragen. Solche Krankheitserreger können die Behandlung einer Infektion erschweren, verlängern oder im schlimmsten Fall sogar verunmöglichen.
Der Traum einer goldenen Zukunft erhielt schon relativ früh einen Dämpfer: Erste antibiotikaresistente Bakterien tauchten nämlich bereits vier Jahr vor der Marktzulassung von Penicillin auf! Alexander Fleming selbst mahnte in seiner Nobelpreis-Rede 1945, dass mit Penicillin sorgsam umzugehen sei, denn der Staphylococcus sei ein „sehr cleverer Organismus“.
Der heute als MRSA berühmt-berüchtigte Staphylokokkenstamm (Methicillin-resistant staphylococcus aureus) wurde 1959 erstmals isoliert. 1998 erschien in der Fachzeitschrift „The Lancet“ ein Beitrag über Vancomycin-resistente Staphylokokken. Der Titel des Beitrags? „Apocalypse Now“ – und das ist nicht einmal übertrieben, denn: Ohne Antibiotika werden viele derzeit gut behandelbare Infektionen wieder zu einer tödlichen Gefahr und auch operative Eingriffe werden deutlich riskanter (und wer’s mit Humor zur Kenntnis nimmt, sollte definitiv mal beim Seuchen-Quartett anlässlich eines munteren Spielrausch-Abends im Hive mitmischen ; -)
Resistente Keime auf dem Vormarsch
Die Gründe für die Zunahme resistenter Keime sind vielfältig:
Antibiotika haben einen vergleichsweise simplen Wirk-Mechanismus. Die über Jahrmillionen entwickelten Keime, die sie bekämpfen sollen, sind demgegenüber mit allen Wassern gewaschen und verfügen über ausgeklügelte Abwehrstrategien.
Antibiotika werden zu breit eingesetzt d.h. von vielen Ärztinnen und Ärzten zu leichtfertig verschrieben. Oft wird auch kein Antibiogramm erstellt, um die bakterielle Infektion vor Abgabe eines Rezepts mittels Labortest zu bestätigen. Hinzu kommt, dass vielen Anwendern zu wenig bewusst ist, dass Antibiotika nur gegen bakterielle Entzündungen helfen; ist die Infektion wie bei einer Erkältung oder Grippe von einem Virus verursacht, bleiben Antibiotika wirkungslos.
Antibiotika werden falsch eingenommen. Oft geht zuhause die Einnahme des verschriebenen Antibiotikums vergessen, sobald der Patient sich besser fühlt. Die zu schwache Dosis ist aus Sicht der Bakterien perfekt, denn so können sie lernen, das Antibiotikum auszuhebeln. Das Ergebnis? Resistenz.
Antibiotika werden auch in der Landwirtschaft in grossen Mengen eingesetzt. Spuren von Antibiotika sind in vielen Lebensmitteln enthalten und es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Landwirtschaft mitverantwortlich ist für die Ausbreitung antibiotikaresistenter Keime.
Lage spitzt sich zu
Mittlerweile ist klar: Wir haben ein ernstes Problem. In der EU sterben jedes Jahr gemäss Schätzungen 25’000 Personen, die Zahl der Resistenzen nimmt zu. Auch in der Schweiz sterben deswegen jedes Jahr Menschen und Tiere, die genaue Zahl ist jedoch unklar. Bei schweren bakteriellen Infekten waren Antibiotika bisher oft lebensrettend – diese Behandlungsoption könnte nachfolgenden Generationen zukünftig verwehrt sein.
Stinken für einen guten Zweck: Knoblauch wirkt antibiotisch!
Zurück auf Feld 1? Vorhang auf für grüne Antibiotika!
Nicht immer brauchen wir unbedingt ein chemisches Antibiotikum. Viele Infekte lassen sich auch mit antibiotisch wirksamen Pflanzen (mit-)behandeln – und das erst noch ohne Nebenwirkungen. Bei leichten bis mittelschweren Infektionen lohnt es sich, zuerst die Bekämpfung der Keime mit natürlichen Stoffen zu versuchen. Auch die Kombination pflanzlicher und chemischer Antibiotika bietet in einem zweiten Schritt vielversprechende Ansätze.
Heilpflanzen unterstützen das Immunsystem, statt es zusätzlich zu schwächen, wie dies bei chemischen Antibiotika der Fall ist, welche die körpereigene Darmflora angreifen und wo zusätzlich das Risiko besteht, dass der Erreger resistent wird. Allerdings gilt es zu beachten, dass „natürlich“ keinesfalls gleichbedeutend ist mit „ungefährlich“! Bei Pflanzenheilmitteln ist weniger oft mehr, und auch hier gilt es mögliche Unverträglichkeiten zu beachten.
Wirkstoff-Gruppen pflanzlicher Antibiotika
Für wissenschaftlich Interessierte, seien nachfolgend kurz die wichtigsten Wirkstoff-Gruppen der Naturheilkunde erwähnt:
Fougerettes Heilpflanzengarten: Ein Schatzkästlein der Natur
Welche Heilpflanzen konkret in unserem Heilgarten stehen sollen, sind wir derzeit am Ausknobeln. Die Heilpraktikerin und Dozentin für Heilpraktik, Phyto- und Aromatherapie, Aruna M. Siewert (Autorin des Buchs Pflanzliche Antibiotika, Geheimwaffen aus der Natur) listet in ihrer kleinen Heilplflanzen-Apotheke folgende Namen auf:
Birkenblätter
Ein kräftiger Ingwer-Tee stärkt das Immunsystem
Goldrute
Kamille
Kapuzinerkresse
Odermennig
Pfefferminze
Salbei
Schafgarbe
Sonnenhut
Thymian
Melisse
frischen Knoblauch
frische Zwiebeln
sowie Aloe Vera und Propolis
Dr. med. Eberhard J. Wormer, Arzt und Autor des Ratgebers Grüne Antibiotika, Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich, sieht in der antibiotischen Wirkung vieler Heilpflanzen und Pilze die letzte Chance gegen MRSA und andere resistente Krankheitskeime. Aus seiner Sicht sind die wirksamsten grünen Antibiotika:
Cryptolepis
Sida
Beifuss
Echinacea
Ingwer
Honig
Vitamin D
Wormer vertritt die Meinung, dass sich Patienten heute grundsätzlich von der Einstellung verabschieden müssten, dass sie ihre gesundheitlichen Probleme durch Schlucken einer Pille innerhalb weniger Tage in den Griff bekämen:
„Wer sich grünen Antibiotika zuwendet, vertraut der Kraft der Natur und seinen Selbstheilungskräften. Er wird ein bisschen Geduld benötigen. Das wichtigste Ziel der grünen Antibiotika-Therapie ist der Aufbau und Erhalt eines robusten und leistungsfähigen Immunsystems – und das geht nicht von heute auf morgen. Ist aber dieses Ziel erreicht, haben selbst resistente Keime keine Chance.“
zeigt sich Dr. Wormer überzeugt.
Klingt gut? Finden wir auch! Gerne halten wir Dich auf dem Laufenden, wie es mit unserem Heilpflanzen-Garten weiter geht, und wünschen Dir einen gesunden Winter!
Sobald wir von unserem geplanten Permakultur-Projekt erzählen, werden wir meist gefragt: Was ist denn das überhaupt, Permakultur? Und beim Erklären fällt dann bald mal das Stichwort „Transition“ und schon ist man mitten im Thema!
Permakultur – eine Annäherung
Der Begriff „permanente Agrikultur“ (dauerhafte Landwirtschaft) wurde 1978 von den Australiern David Holmgren and Bill Mollison geprägt. Damals ging es den beiden hauptsächlich um Strategien, wie nachhaltige Lebensmittelproduktionsmethoden entwickelt werden können.
Seither ist Permakultur zu einer weltumspannenden Bewegung geworden, die alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens umfasst und sich im Kern mit der Frage beschäftigt, wie die Menschen harmonisch mit der Erde und deren beschränkten Ressourcen leben können. Permakultur verlangt Köpfchen, denn das Erfolgsrezept liegt im intelligenten Design. Deshalb unterscheidet sich Permakultur auch deutlich von der biologischen Landwirtschaft, wie die Grafik rechts illustriert.
Mal wird Permakultur als Kreislaufwirtschaft, mal als internationale Bewegung für Raumplanung und Design, mal als „bewusst gestaltete Landschaften, die die Muster und Beziehungen in der Natur imitieren und dabei eine Fülle von Nahrungsmitteln, Fasern und Energie für lokale Bedürfnisse bereitstellen“ (David Holmgren) oder als ethisches System bezeichnet, das Positivismus und Zusammenarbeit betonet und zu sozialer Stabilität führt. Das Tolle daran: Die Grundsätze der Permakultur können überall auf fruchtbaren Boden fallen, ob auf dem eigenen Balkon, im Garten, einem Bauernhof, mitten in der Stadt und sogar in der Wildnis.
Fast am besten gefallen uns diese beiden Antworten, weil sie eine Saite in unserer Seele zum Klingen bringen:
„Permakultur bedeutet Paradiese schaffen.“
– Beat Rölli
„In Permakultur pflanzen wir Fruchtbarkeit und ernten Fülle.“
– Steve Read
Sic transit gloria mundi?!
In Anbetracht der riesigen Herausforderungen vor denen die Menschheit steht, sind viele wenig optimistisch gestimmt. Der eingangs zitierte Brocken Latein (zu Deutsch: „So vergeht der Ruhm der Welt“) betrifft die Vergänglichkeit von Macht und Einfluss. Ein solch‘ trüber Ausspruch lädt sogar bei sonnigstem Sommerwetter wie heute dazu ein, mit wehleidiger Stimme über die eigene Ohnmacht und die Schlechtigkeit der Welt herzuziehen…
Transition, die grosse Schwester der Permakultur
Aber halt! Wo etwas vergeht, entsteht immer auch Neues. Und dazwischen steht der Übergang, der das Neue ermöglicht, in diesem Fall die „Transition Towns„. Diese grossartige Bewegung vereint lokale Gemeinschaften, die gemeinsam die Welt neu erfinden und aufbauen wollen. Lebendiger, fairer, erfüllender und bunter – lebenswerte Zukunftsmodelle, eben.
Vielleicht ist Dir der (Mit-)Gründer, der englische Permakultur-Designer Rob Hopkins, aus dem Film „Tomorrow“ bekannt?
„Transition Castle“ : Fougerette als Werkzeug des Wandels
Bereits seit 2006 setzen sich im Rahmen von „Transition Town“ zahlreiche Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt für eine lokale, nachhaltige Entwicklung ein. Das Ziel:
Der geplante Übergang in eine postfossile, gemeinschaftlich organisierte Gesellschaft und relokalisierte Wirtschaft.
Dieses Ziel überzeugt uns. Dabei wollen wir mittun. Deshalb lautet unser Wahlspruch ab sofort „Transition Castle“! Hinter „Transition Castle“ steckt der Wunsch, Teil des Transition Networks zu werden, uns dessen Prinzipien zu eigen zu machen und damit vielleicht auch auf Fougerette im lokalen Rahmen etwas Grosses bewegen zu können:
Wir akzeptieren, dass Ressourcen beschränkt sind, und suchen Wege, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Wir fördern Inklusion und soziale Gerechtigkeit.
Wir übernehmen das Prinzip der Subsidiarität d.h. wir stärken die Selbstorganisation und eine Beschlussfassung auf der geeigneten Ebene.
Wir achten auf Ausgleich und engagieren uns mit Hand, Herz und Kopf, um vertrauensvolle Partnerschaften zu knüpfen.
Wir verstehen uns als Teil eines experimentellen Lernnetzwerks. Transparenz und eine positive Haltung gegenüber Feedback sind uns wichtig.
Wir teilen unsere Ideen und unsere Macht, damit alle teilhaben können.
Wir kooperieren und suchen Synergien.
Wir fördern positive Visualisierung und Kreativität. Dabei geht es uns nicht um Widerstand, sondern um das Finden neuer Möglichkeiten.
(engl. Quelle mit weiterführenden Erläuterungen)
Hier findest Du eine ARTE-Doku von 2010 über Totnes, die allererste „Transition Town“ ever:
http://www.youtube.com/watch?v=wE5ua0BF4BE
Change in the mindset, change in the heart
Die Nonprofit-Organisation „Let’s Do It!“ aus Estland will das weltweite Müllproblem über lokale Bürgerinitativen in den Griff bekommen und plant für 2018 einen World Cleanup Day. Auch das ist „transition in action“!
Was einer der philippinischen Volontäre als seine Motivation und das Ziel seines Einsatzes gegen die Vermüllung der Strände mit Plastik nennt, scheint uns auch für Fougerette Transition Castle 100% stimmig: Es ist die innere Haltung, die zählt, denn diese gibt die Impulse für unser Verhalten. Genau um diese innere Haltung geht es auch in unseren ZRM®-Kurs, bei dem sich alles um lustvolles und kreatives Selbstmanagement dreht!
Ähnliche Ideen verfolgt die Initiative The Great Britsh Spring Clean, welche 2017 erstmals durchgeführt wurde (leider nicht in der Politik ; -) oder die „Adopt a Street“-Idee, bei der Anwohner die Verantwortung für einen Strassenabschnitt übernehmen und diesen sauber halten. Ja, in Amerika kann man sogar ein Senkloch (d.h einen Gully) adoptieren, aber das nur als Nebenbemerkung, bevor sich die Abgründe auftun…
Es gibt sooo viele tolle Projekte, macht das nicht Mut? Jede und jeder kann etwas bewirken : )
♥
#foudefougerette
#transitioncastle
Weiterführende Links
http://www.permakultur.ch
http://www.permaculture.ch
http://www.transition-winterthur.ch
https://www.transition-initiativen.de (Deutsch) bzw. https://transitionnetwork.org (English)
https://www.neustartschweiz.ch
http://www.incredibleediblenetwork.org.uk (es gibt sogar einen Ableger im Burgund davon, die Weltkarte mit allen Incredible Edible Projekten gibt’s hier)
Wie im letztjährigen Erntedank-Post angekündigt, beschäftigen wir uns derzeit intensiv mit den Vorbereitungen für unser Permakultur-Projekt, welches wir ab 2018 umsetzen wollen. Wie stets rühren wir dabei (ganz bescheiden ; -) mit der grossen Kelle an: Nichts weniger als ein visionäres Projekt schwebt uns vor, das sowohl Laien als auch Profis verzückt und begeistert.
„Die Kraft der Vision ist, Dinge nicht so zu sehen, wie sie sind, sondern so, wie sie einmal sein werden.“
Ob unser Traum verrückt ist? Höchstwahrscheinlich. Ob wir das dafür nötige Geld finden? Steht in den Sternen. Fest steht bisher nur so viel: Wir wollen mit einem blühenden Permakultur-Projekt etwas schaffen, das uns überdauert und wirklich greifbar zum Glück der Welt beiträgt.
Wir treten also den Beweis an, dass es anders – und besser! – geht. Deshalb gibt es für uns bildlich gesprochen nur die Flucht nach vorn. Schön wär’s natürlich, wenn Du uns dabei vielleicht irgendwann unterstützt, doch vor dem grossen Wurf muss erst mal ordentlich geplant werden…
Ergänzt wird unser vor Ideen sprudelndes Team von Daniela Inderbitzin, die Fougerette als Volontärin der ersten Stunde in- und auswendig kennt und als Homöopathin wertvolles Heilpflanzenwissen beisteuert.
Nicola ist als Staudengärtner und Neffe von Thomi Müller, welcher den wunderschönen botanischen Garten in Harare geplant und während Jahrzehnten umsichtig geleitet hat, ebenfalls bestens qualifziert, während Monika sich wie üblich um den organisatorischen Buchstabensalat kümmert.
Nach zwei gut gelaunten und inspirierenden Treffen im Luzerner Neubad steht als nächstes die gemeinsame Besichtigungsbegehung & Vor-Ort-Planung auf Fougerette an, die wir mit einem Besuch auf der Ferme du Bec Hellouin verknüpfen werden.
Kurzum: Wir stecken voller Tatendurst, Update folgt!
Weiterführende Links & Filme
Eine deutsche Zusammenfassung der Permakulturkonzepte und -prinzipien von “Permaculture Principles & Pathways Beyond Sustainability” von David Holmgren findest Du hier (aus dieser Broschüre stammt auch obiges Zitat).