Kategorie: Hinter den Kulissen

  • Der Herr Weiss

    SchlüsselbundHast Du Dir schon jemals Gedanken darüber gemacht, wieviel Dein Bettzeug wiegt? Der Herr Weiss, welcher uns mit Bettwäsche, Kopfkissen und Duvets versorgt, hat mich beim Einkauf freundlicherweise (und ganz nebenbei) in mir völlig neue Dimensionen der Haushaltsführung eingeweiht. Die kluge Schlossherrin rechnet nämlich so: der mit einem feineren Faden, dafür dichter gewebte Stoff spart pro Jahr aufgrund des geringeren Gewichts -zig Waschdurchgänge, weil mehr in die Waschtrommel passt. Dank der richtigen Stoffwahl spart man so pro Jahr mehrere hundert Euro, vom geringeren Wasserverbrauch ganz zu schweigen! Herr Weiss ist übrigens nicht nur was Objekttextilien betrifft sehr beschlagen. Er weiss zum Beispiel auch, dass es in Frankreich keinen Osterhasen gibt, sondern Osterglocken (pas les fleurs, hein!). Die „cloches“ fliegen an Ostern nach Rom und bringen auf dem Rückweg Schoggi-Eili mit. Oder warum die Zick/Zack-Borte auf den Badematten Mäanderborte bzw. griechische Borte heisst: „Die Türkei rund um Izmir war ja bis vor nicht langer Zeit griechisch, hieß da noch Smyrna. Der Fluß, welcher heute Menderes heißt, hieß damals Meandros. Er bringt sehr viel Geröll mit sich und das Delta wuchs und wuchs; die Stadt damals hieß Ephesus, und wenn Sie sich an die Religionsstunde erinnern, war eine Hafenstadt mit Fischern. Sie liegt heute durch die Gerölldeltaisierung 8 km weg vom Meer. Wenn Sie das aus der Luft betrachten, haben Sie dieses Zick/Zackflußdelta, der den Borten und den entsprechenden griechischen Säulen den Namen gab“. Und nun hat uns der Herr Weiss auch noch mit einem Päckchen überrascht, in dem ein Set antiker Schlüssel steckte. Keine Frage, der Mann ist ein Original und so ein Lieferant bereichert das Schlossleben allemal. Vielen Dank, Herr Weiss!  (und wer mal bei ihm bestellen will: http://www.allergikerwaesche.de/).

  • Beaune, c’est beau!

    Da wir ja sonst jeden Tag fleissig wie die Bienen sind, haben wir uns und unserer 1A Schloss-Crew letzten Samstag einen Ausflug nach Beaune gegönnt. Eine sehr hübsche Stadt ist das! Auf dem Markt herrschte buntes Treiben, Tinka hat den schönsten Mann Frankreichs am Käsestand entdeckt und wir haben selbstverständlich auch das von Nicolas Rolin 1443 gegründete Armenspital, das Hôtel Dieu, angeschaut. Eindrücklich!

  • Très sympa!

    Die Franzosen geniessen ja nicht überall den besten Ruf, was die Freundlichkeit betrifft… Woran das liegen mag, sei dahingestellt, wir möchten jedenfalls an dieser Wert ein Wort zur Verteidigung (zumindest des département 71) sagen: Die Begegnungen mit Nachbarn, Handwerkern, „Eingeborenen“ & Co. sind jedenfalls fast immer très charmant. Heute etwa haben Mathilda und ich die Domaine du Petit Bois in Couches besucht und die Hausherrin dieses für frisch Verliebte und Ruhe suchende idealen Bed & Breakfast hat grosszügig alle ihre Kontakte zu guten Handwerkern geteilt. Très sympa, ça!

  • Meet David

    David
    Ich bin:
     Der Architekt.

    Mich reizt: Die Aussicht, dass es bald wärmer wird.

    Das Projekt ist für mich eine schöne Auflockerung, bisher waren alle Reisen nach Fougerette sehr lustig und spannend (wenn auch aufgrund der Witterung und der aufs Minimum heruntergefahrenen Heizung eher kühl…). Dank der zahlreichen Stunden, die ich mit dem Erstellen der Pläne verbracht habe, kenne ich mittlerweile jeden Winkel und freue mich darauf, dass im Schloss bald wieder Leben einkehrt.

  • Meet Catherine

    Catherine

    Ich bin: Ausserordentlich lebendig.

    Mich reizt: Das Schlossgespenst.

    Das werde ich nämlich finden, ich spüre es schon ganz tief im Magen. Nebenbei, also neben der Suche, werde ich schauen, dass ich Fougerette bzw. meine Mitmenschen als „assistante de projet“ möglichst unterstützen kann. Womöglich recht oft als menschliches Fremdwörterbuch, da ich in Südfrankreich bilingue aufgewachsen bin (http://www.grimard-vacances.com/), aber ziemlich sicher auch mit meinen Muckis. Von denen habe ich nämlich doch einige versteckt : -)

  • Meet Hannes

    Hannes

    Ich bin: Sprachgewandt, kommunikativ, kreativ.

    Mich reizt: Das Ungewisse, Leben in einer Gemeinschaft und neue Herausforderungen.

    Mein Ziel ist es, mehr mit meinen Händen zu arbeiten und mir handwerkliches Wissen anzueignen. Bisher habe ich nämlich mehr mit meinem Kopf statt mit meinen Händen gearbeitet. Keine Angst, es wird natürlich weiterhin auch mit Köpfchen gearbeitet. Ausserdem ist mir zu Ohren gekommen, dass ich die Schlossbibliothek bebüchern darf. Als gelernter Buchhändler liegt mir das gut! Freue mich, während sechs Monaten am Projekt Fougerette teilzunehmen.

  • Meet Fiona

    Fiona

    Ich bin: Weltoffen, unkonventionell, begeisterungsfähig.

    Mich reizt: Die einzigartige Chance ein richtiges Schlossabenteuer zu erleben und von Beginn an mitwirken zu dürfen.

    Auf Fougerette werde ich für die Verköstigung der SchlossbewohnerInnen zuständig sein. Auf diese Aufgabe freue ich mich sehr, denn ich bekomme die Chance meinen gastrofachfrauischen Horizont zu erweitern und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Was und wie ich koche, liest Du hier.

    Den Schlossgarten von Tom (siehe „Meet Tom“) erwarte ich freudig, da Gemüse, Kräuter und Früchte aus eigenem Garten noch viel mehr Lust zum Kochen machen und das Prinzip der Selbstversorgung auch bei mir auf Interesse stösst. Auf la Fougerette, ein interessantes Umfeld,  eine spannende Arbeit und eine tolle Zeit! Ich freue mich.

  • Meet Tom

    Tom

    Ich bin: Lebensfreudig, motiviert, habe ein grosses Herz.

    Mich reizt: Das Leben auf dem Land und einander in der Gemeinschaft ergänzen.

    Auf Fougerette möchte ich versuchen, mithilfe der Gartenparzelle einen Teil der Nahrung für Mensch und Tier selber zu produzieren. Es ist mir ein Anliegen, ganzheitlich zu leben und funktionierende Kreisläufe zu schaffen. Eine grosse Hilfe ist mir dabei der Autor John Seymour. Im Schlossgarten sind neben meinem Schlümpfen selbstverständlich auch Volontäre willkommen, die zum guten Gelingen beitragen wollen. Mir gefällt der Austausch und das gemeinsame Arbeiten. Ich werde zudem eine kleine Werkstatt betreiben, in der man u.a. schweissen, bohren, malen, spritzen von Farben, Metalle richten, biegen, schmieden, Holz hobeln, sägen kann.

  • Besucher-Statistik 2012

    WordPress erstellt freundlicherweise Ende Jahr jeweils automatisch einen Jahresreport zur Besucherstatistik. Mit über 10’000 Besuchern im 2012 sind wir mehr als happy! Der geschäftigste Tag war mit 1’904 Besuchern der 23. November 2012 (als unser RonOrp-Inserat erschien), die sich verständlicherweise vor allem auf der Seite „Das Schloss“ tummelten. Schloss-begeisterte Menschen gibt es offenbar überall: die Besucher kamen aus insgesamt 21 Ländern, darunter auch Uruguay, Australien und Indien. Die meisten stammten jedoch aus der Schweiz, aus Deutschland und England.

    Wer den gesamten Webstat-Report lesen möchte, bitte hier klicken.