Kategorie: Tagebuch

  • Schnüggel des Tages

    Du hast es in der Hand: Wer ist der Schnüggel des Tages auf Schloss Fougerette? Die Kandidaten findest Du nachstehend, Deine Stimme kannst Du gleich im Anschluss abgeben. Happy Voting! http://fougerette.wordpress.com/2013/06/18/schnueggel-des-tages/

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  • Heuete

    Das Landleben beinhaltet so einige Tätigkeiten, von denen wir als Stadtkinder  (natürlich abgesehen von unserem „Melk“ Tom) nicht viel Ahnung haben. Auch die Heuete gehört dazu und das spürt man dann so richtig in den Knochen, wenn man das Gras geschnitten, mit der Heugabel gewendet und am Schluss um die 80 Heuballen aufgeladen hat, von denen jeder mindestens 20 kg wiegt. Das Ganze dauert natürlich nicht nur ein paar Stündli, sondern zieht sich über drei Tage hin, sofern das Wetter optimal mitspielt. Zum Glück ging alles glatt über die Bühne, die Sonne schien, unsere lieben Nachbarn haben einmal mehr kräftig mit angepackt, unsere unglaublich dynamischen Volontäre gemäht, gerächt, gewendet, geschwitzt, geflucht und sich gefreut, als endlich alles unter Dach und Fach war…

  • Der Herr Weiss

    SchlüsselbundHast Du Dir schon jemals Gedanken darüber gemacht, wieviel Dein Bettzeug wiegt? Der Herr Weiss, welcher uns mit Bettwäsche, Kopfkissen und Duvets versorgt, hat mich beim Einkauf freundlicherweise (und ganz nebenbei) in mir völlig neue Dimensionen der Haushaltsführung eingeweiht. Die kluge Schlossherrin rechnet nämlich so: der mit einem feineren Faden, dafür dichter gewebte Stoff spart pro Jahr aufgrund des geringeren Gewichts -zig Waschdurchgänge, weil mehr in die Waschtrommel passt. Dank der richtigen Stoffwahl spart man so pro Jahr mehrere hundert Euro, vom geringeren Wasserverbrauch ganz zu schweigen! Herr Weiss ist übrigens nicht nur was Objekttextilien betrifft sehr beschlagen. Er weiss zum Beispiel auch, dass es in Frankreich keinen Osterhasen gibt, sondern Osterglocken (pas les fleurs, hein!). Die „cloches“ fliegen an Ostern nach Rom und bringen auf dem Rückweg Schoggi-Eili mit. Oder warum die Zick/Zack-Borte auf den Badematten Mäanderborte bzw. griechische Borte heisst: „Die Türkei rund um Izmir war ja bis vor nicht langer Zeit griechisch, hieß da noch Smyrna. Der Fluß, welcher heute Menderes heißt, hieß damals Meandros. Er bringt sehr viel Geröll mit sich und das Delta wuchs und wuchs; die Stadt damals hieß Ephesus, und wenn Sie sich an die Religionsstunde erinnern, war eine Hafenstadt mit Fischern. Sie liegt heute durch die Gerölldeltaisierung 8 km weg vom Meer. Wenn Sie das aus der Luft betrachten, haben Sie dieses Zick/Zackflußdelta, der den Borten und den entsprechenden griechischen Säulen den Namen gab“. Und nun hat uns der Herr Weiss auch noch mit einem Päckchen überrascht, in dem ein Set antiker Schlüssel steckte. Keine Frage, der Mann ist ein Original und so ein Lieferant bereichert das Schlossleben allemal. Vielen Dank, Herr Weiss!  (und wer mal bei ihm bestellen will: http://www.allergikerwaesche.de/).

  • Pool Mandala

    Heute haben sich Tom, Tobi und Muriel den Pool vorgeknöpft und mit dem Hochdruckreiniger grad auch noch das Gemüse fürs Abendessen sauber gekärchert, äusserst efficace, aber vielleicht für Stadtwohnungen nur bedingt geeignet ; -) Mit viel Elan wurden drei Jahre Schlamm-Belag ins Nirvana befördert, wobei Tom gekonnt dirigierte, Tobi fleissig schrubbte und Muriel mit dem Wasserstrahl Mandala in den Pool malte, was ihr sichtlich Spass machte. Très „Zen“, die Aktion! Etwas Nervenkitzel liegt aber trotzdem noch vor uns: Ob die Technik nach wie vor funktioniert steht nämlich in den Sternen. On espère…

  • Beaune, c’est beau!

    Da wir ja sonst jeden Tag fleissig wie die Bienen sind, haben wir uns und unserer 1A Schloss-Crew letzten Samstag einen Ausflug nach Beaune gegönnt. Eine sehr hübsche Stadt ist das! Auf dem Markt herrschte buntes Treiben, Tinka hat den schönsten Mann Frankreichs am Käsestand entdeckt und wir haben selbstverständlich auch das von Nicolas Rolin 1443 gegründete Armenspital, das Hôtel Dieu, angeschaut. Eindrücklich!

  • Meet die Schloss-Menagerie

    Bisher haben wir uns darauf konzentriert, Dir die zweibeinigen Schlossbewohner vorzustellen, doch selbstverständlich scharrt, sitzt, hüpft, trabt und stolziert da noch einiges anderes herum… Die Bilder findest Du hier: http://fougerette.wordpress.com/2013/05/30/unsere-menagerie/.

  • L’appetit vient en mangeant

    Obiges Sprichwort dürfte hinlänglich bekannt sein, wir führen Euch jetzt einfach mal visuell in Versuchung, denn unsere Küchenfee ist wirklich ein Hit und zaubert Tag für Tag neue Köstlichkeiten auf den 500 cm langen Esstisch: http://fougerette.wordpress.com/2013/05/27/lappetit-vient-en-mangeant/. Un grand merci an  „Fiona la fantastique“ – und falls Du Lust hast, mitzuschlemmen, melde Dich ganz ungeniert via contact@fougerette.org.

  • Was sich so tut

    Doch doch, wir leben noch! Irgendwie fliesst die Zeit hier auf Fougerette in einem anderen Takt… Wir waren emsig wie die bald 350 Bienenvölker unseres Nachbarn Christian, der uns hoffentlich dereinst mit Honig beliefern wird, und haben (nachdem wir ganz nebenbei auch noch einen 32-Tonnen LKW entladen haben) den Keller bereits fast frei gelegt. Dort hat unser lieber Vorbesitzer nämlich ebenfalls mit der Mittelalter-Keule angerichtet. Höchste Priorität geniesst derzeit das Projekt „Strom“ und dies nicht nur aus Bequemlichkeit sondern auch aus Sicherheitsgründen. Was wir da teilweise so gefunden haben, liess uns auch ohne Stromschlag die Haare zu Berge stehen: mit Karton abgedeckte Sicherungskästen, mit Baumwolle umwickelte Kabel und ungesicherte Steckdosen. Dem sagenhaften Einsatz aller Anwesenden sei dank sollten wir bald mit dem Einbau des neuen Trassees beginnen können – merci mille fois à tous! Nachstehend ein paar Impressionen, bald werden wir auch der Kanalisation auf die Spur gehen und ausserdem haben wir seit Anfang Mai rund 20 sehr fotogene junge Häsli (des vrais!) oben im Stall.

  • Wer bin ich?

    Heiteres Rätselraten mit Robert Lempke, wohl vermutlich vorwiegend der mittelalterlichen Leserschaft bekannt: (pls. click here für die Fotos http://fougerette.wordpress.com/2013/05/14/wer-bin-ich/).

  • Notre bibliothèque

    Nach Stahlwatten-Twist, schier endlosem Gekratze mit Spachtel am Parkett (die viel zu vielen Wachsschichten machten dem schön gemaserten Holz ganz und gar keine Ehre) und dem Besuch der sehr sympathischen Kaminfeger von „Morvan Ramonage“ konnten wir unsere Bibliothek endlich wieder in Betrieb nehmen. Selbstverständlich haben wir noch am gleichen Tag ein Füüürli angezündet, um diesen wirklich  stilvollen Raum einzuweihen.