Kategorie: Schloss

Infos übers Schloss und anstehende Arbeiten.

  • «MEOW!» – magic energy of women

    SAVE THE DATE: 13.-17. Juli 2025 !!! Ja, es hat etwas Magisches, wenn aus einem Seminar für Mütter und Töchter rund um den Eintritt ins Frauenleben plötzlich ein ganzes Frauenfestival entsteht : ) «MEOW!» ist unser «Erdbeermond 2.0». Dich erwarten tolle Expertinnen wie Michèle Maruna, Rosanna Grüter oder Josianne Hosner und ein vielseitiges das Angebot, von Zykluswissen über Holzhacken bis zu DJ-ing. Liebe Frauen, Mütter, Töchter, Freundinnen, Schwestern, Grossmütter, Tanten, Enkelinnen, Nichten – wir freuen uns auf Euch!!! Alle Infos gibt’s hier: https://meow.fougerette.org

  • Guckloch: Dachschaden…

    Vom Wert guter Handwerker können wir nach 11 Jahren durchaus ein Lied singen, die sind nämlich sehr dünn gesät, insbesondere im ländlichen Frankreich. Umso schöner ist es, mit Migi eine solche Rarität im Haus zu haben, denn unsere zugegebenermassen beeindruckende Dachlandschaft ist und bleibt ein Sorgenkind. Hier ein kleiner Einblick in laufende Arbeiten…

  • Guckloch 2020

    Dieses Jahr ist alles anders, und trotzdem krönen bereits erste Erfolge unser Schloss-Leben : )  Gerne gewähren wir  Einblick in unsere bunte Freiluft-Quarantäne… Wie bereits letztes Jahr sorgen unsere Hühner für gute Stimmung, die Tiere haben dank ihrer geselligen Art eindeutig therapeutischen Wert! Unten im Which?Garden erweitern wir derweil die bebaute Fläche Stück für Stück. Dadurch werden wir dieses Jahr erstmals auch Gemüse-Abos anbieten können. Ausserdem reifen da schon die ersten Beeren – und es werden täglich mehr. Welche Frucht, wenn nicht die Erdbeere, verkörpert das Glück sommerlicher Tage perfekt?

  • Wir feiern Erntedank!

    Vom 27.-29. September 2019 feierten wir auf Fougerette erstmals Erntedank, u.a. mit einem Schlemmer-Buffet, bei dem allerlei erntefrische Köstlichkeiten serviert wurden. Unser Permakulturgarten Which?Garden beschenkte uns nämlich dank achtsamer Pflege durch unsere Co-Head Gardeners Mish & Sina trotz Trockenheit mit einer reichen Ernte.

    Die „Feierlichkeiten“ fanden in einem unkomplizierten Rahmen und parallel zum September-Garteneinsatz statt – 2020 werden wir diesen Anlass bestimmt wiederholen. Ein paar Stimmungsbilder findest Du nachstehend.

  • Let’s Transition Castle : )

    Sobald wir von unserem geplanten Permakultur-Projekt erzählen, werden wir meist gefragt: Was ist denn das überhaupt, Permakultur? Und beim Erklären fällt dann bald mal das Stichwort „Transition“ und schon ist man mitten im Thema!

    Permakultur – eine Annäherung

    Der Begriff „permanente Agrikultur“ (dauerhafte Landwirtschaft) wurde 1978 von den Australiern David Holmgren and Bill Mollison geprägt. Damals ging es den beiden hauptsächlich um Strategien, wie nachhaltige Lebensmittelproduktionsmethoden entwickelt werden können.

    Seither ist Permakultur zu einer weltumspannenden Bewegung geworden, die alle Facetten des menschlichen Zusammenlebens umfasst und sich im Kern mit der Frage beschäftigt, wie die Menschen harmonisch mit der Erde und deren beschränkten Ressourcen leben können. Permakultur verlangt Köpfchen, denn das Erfolgsrezept liegt im intelligenten Design. Deshalb unterscheidet sich Permakultur  auch deutlich von der biologischen Landwirtschaft, wie die Grafik rechts illustriert.

    +++ Brandneu gibt es ein kostenloses Manual über Permakultur-Design (Stand: 26.9.2017), welches hier zum Download bereit steht +++

    Mal wird Permakultur als Kreislaufwirtschaft, mal als internationale Bewegung für Raumplanung und Design, mal als „bewusst gestaltete Landschaften, die die Muster und Beziehungen in der Natur imitieren und dabei eine Fülle von Nahrungsmitteln, Fasern und Energie für lokale Bedürfnisse bereitstellen“ (David Holmgren) oder als ethisches System bezeichnet, das Positivismus und Zusammenarbeit betonet und zu sozialer Stabilität führt. Das Tolle daran: Die Grundsätze der Permakultur können überall auf fruchtbaren Boden fallen, ob auf dem eigenen Balkon, im Garten, einem Bauernhof, mitten in der Stadt und sogar in der Wildnis.

    Fast am besten gefallen uns diese beiden Antworten, weil sie eine Saite in unserer Seele zum Klingen bringen:

    „Permakultur bedeutet Paradiese schaffen.“

    – Beat Rölli

    „In Permakultur pflanzen wir Fruchtbarkeit und ernten Fülle.“

    – Steve Read

    Sic transit gloria mundi?!

    In Anbetracht der riesigen Herausforderungen vor denen die Menschheit steht, sind viele wenig optimistisch gestimmt. Der eingangs zitierte Brocken Latein (zu Deutsch: „So vergeht der Ruhm der Welt“) betrifft die Vergänglichkeit von Macht und Einfluss. Ein solch‘ trüber Ausspruch lädt sogar bei sonnigstem Sommerwetter wie heute dazu ein, mit wehleidiger Stimme über die eigene Ohnmacht und die Schlechtigkeit der Welt herzuziehen…

    Transition, die grosse Schwester der Permakultur

    Aber halt! Wo etwas vergeht, entsteht immer auch Neues. Und dazwischen steht der Übergang, der das Neue ermöglicht, in diesem Fall die „Transition Towns„. Diese grossartige Bewegung vereint lokale Gemeinschaften, die gemeinsam die Welt neu erfinden und aufbauen wollen. Lebendiger, fairer, erfüllender und bunter – lebenswerte Zukunftsmodelle, eben.

    Vielleicht ist Dir der (Mit-)Gründer, der englische Permakultur-Designer Rob Hopkins, aus dem Film „Tomorrow“ bekannt?

    „Transition Castle“ : Fougerette als Werkzeug des Wandels

    Bereits seit 2006 setzen sich im Rahmen von „Transition Town“ zahlreiche Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt für eine lokale, nachhaltige Entwicklung ein. Das Ziel:

    Der geplante Übergang in eine postfossile, gemeinschaftlich organisierte Gesellschaft und relokalisierte Wirtschaft.

    Dieses Ziel überzeugt uns. Dabei wollen wir mittun. Deshalb lautet unser Wahlspruch ab sofort „Transition Castle“! Hinter „Transition Castle“ steckt der Wunsch, Teil des Transition Networks zu werden, uns dessen Prinzipien zu eigen zu machen und damit vielleicht auch auf Fougerette im lokalen Rahmen etwas Grosses bewegen zu können:

    • Wir akzeptieren, dass Ressourcen beschränkt sind, und suchen Wege, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken.
    • Wir fördern Inklusion und soziale Gerechtigkeit.
    • Wir übernehmen das Prinzip der Subsidiarität d.h. wir stärken die Selbstorganisation und eine Beschlussfassung auf der geeigneten Ebene.
    • Wir achten auf Ausgleich und engagieren uns mit Hand, Herz und Kopf, um vertrauensvolle Partnerschaften zu knüpfen.
    • Wir verstehen uns als Teil eines experimentellen Lernnetzwerks. Transparenz und eine positive Haltung gegenüber Feedback sind uns wichtig.
    • Wir teilen unsere Ideen und unsere Macht, damit alle teilhaben können.
    • Wir kooperieren und suchen Synergien.
    • Wir fördern positive Visualisierung und Kreativität. Dabei geht es uns nicht um Widerstand, sondern um das Finden neuer Möglichkeiten.
      (engl. Quelle mit weiterführenden Erläuterungen)

    Hier findest Du eine ARTE-Doku von 2010 über Totnes, die allererste „Transition Town“ ever:

    http://www.youtube.com/watch?v=wE5ua0BF4BE

    Change in the mindset, change in the heart

    Die Nonprofit-Organisation „Let’s Do It!“ aus Estland will das weltweite Müllproblem über lokale Bürgerinitativen in den Griff bekommen und plant für 2018 einen World Cleanup Day. Auch das ist „transition in action“!

    Was einer der philippinischen Volontäre als seine Motivation und das Ziel seines Einsatzes gegen die Vermüllung der Strände mit Plastik nennt, scheint uns auch für Fougerette Transition Castle 100% stimmig: Es ist die innere Haltung, die zählt, denn diese gibt die Impulse für unser Verhalten. Genau um diese innere Haltung geht es auch in unseren ZRM®-Kurs, bei dem sich alles um lustvolles und kreatives Selbstmanagement dreht!

     

    Ähnliche Ideen verfolgt die Initiative The Great Britsh Spring Clean, welche 2017 erstmals durchgeführt wurde (leider nicht in der Politik ; -) oder die „Adopt a Street“-Idee, bei der Anwohner die Verantwortung für einen Strassenabschnitt übernehmen und diesen sauber halten. Ja, in Amerika kann man sogar ein Senkloch (d.h einen Gully) adoptieren, aber das nur als Nebenbemerkung, bevor sich die Abgründe auftun…

    Es gibt sooo viele tolle Projekte, macht das nicht Mut? Jede und jeder kann etwas bewirken : )

    #foudefougerette
    #transitioncastle

     

    Weiterführende Links

    • http://www.permakultur.ch
    • http://www.permaculture.ch
    • http://www.transition-winterthur.ch
    • https://www.transition-initiativen.de (Deutsch) bzw. https://transitionnetwork.org (English)
    • https://www.neustartschweiz.ch
    • http://www.incredibleediblenetwork.org.uk (es gibt sogar einen Ableger im Burgund davon, die Weltkarte mit allen Incredible Edible Projekten gibt’s hier)
  • AbgeSCHLOSSen

    Unsere erste Saison als Schlossbesitzer ist zu Ende, das Haus eingemottet und plötzlich ist die Luft raus – und das nicht nur bei den Leitungen. De retour in unserem Zürcher Schneckenhaus gönnen wir uns nun bewusst etwas Familienzeit, derweil Tom und die Raketenwürmer in Frankreich die Stellung halten, unterstützt von unserer femme de ménage und den hilfsbereiten Nachbarn. Naturellement stecken wir dennoch bereits vorfreudig mit mindestens einem grossen Zeh‘ in der Planung für 2014. Luftschlösser zum Leben erwecken verschlingt zwar viel Energie, generiert aber auch unglaubliche Mengen davon!

  • Was einmal war

    Da sich unsere erste Saison auf Fougerette zu Ende neigt, haben wir als Hommage an alle unsere Volontäre, die (was uns besonders ehrt) zum Teil sogar mehrmals mit anpackten, einen Rückblick in Bildern zusammengestellt. Manch einer wird hier seinen Beitrag erkennen und darf sich in unserem Namen sofort und ausgiebigst auf die Schulter klopfen – es hat sich unglaublich viel getan! Nur schade, dass wir es hin und wieder verpassten, die Fortschritte fotographisch festzuhalten… Wir versichern Dir allerdings: wenn wir durchs Haus gehen, spricht mittlerweile jede Ecke zu uns und erinnert uns auch an Dich!

  • Guckloch 2013

    Was guckst Du? Hier guckst Du! Wir breiten vor Dir das Kaleidoskop des Schlosslebens aus:

  • Unter Strom

    Seit einigen Wochen steht die neue Grundversorgung mit Strom. Nun können wir endlich die Feinverteilung in Angriff nehmen und Fougerette von einigen Kilometern Kabel befreien – ein echter Befreiungsschlag, wenn man die bisherige Installation bedenkt. Aber schau‘ selbst…

  • Haiku

    Nach dem wunderschönen sonnigen Sommer scheint das Schloss (und mit ihm die Bewohner) aufgrund des markanten Wetterumschwungs plötzlich ohne Übergang in den Winterschlaf-Modus gefallen zu sein… Noch immer gibt es mehr als genug zu tun, doch das Augenmerk richtet sich jetzt darauf, angefangene Arbeiten fertig zu stellen und das Haus auf den Winter vorzubereiten. Die neu gekitteten Fenster werden gestrichen, undichte Stellen im Dach geflickt, der Keller und überhaupt im ganzen Haus wird aufgeräumt und Inventar erstellt. Draussen präsentiert sich der Garten regenverhangen, derweil die letzten Rosenblüten im Esszimmer einen Hauch Luxus verströmen… Und weil wir neu über ein Zimmer namens Haiku verfügen, hier ein Werk des japanischen Dichters Matsuo Bashō (松尾 芭蕉):

    Kochira muke
    Ware mo sabishiki
    Aki no kure

    Will you turn toward me?
    I am lonely too,
    This autumn evening.