Zugegeben, ein etwas reisserischer Titel ; -) Schliesslich ist der ursprünglich aus der Radiochemie stammende Begriff „Halbwertzeit“ heute ja vor allem in Zusammenhang mit radioaktivem Sondermüll geläufig. In der Pharmakologie steht die Halbwertzeit allerdings nach wie vor für die Wirkungsdauer eines bestimmten Wirkstoffes d.h. sie gibt diejenige Zeitspanne an, in welcher die Konzentration eines Arzneimittels im Organismus resp. im Blut auf ihren halben Wert (50%) absinkt, s Quelle).
In diesem Post geht es im Grunde lediglich um oft achtlos entsorgte, lästige „Kleinigkeiten“ wie Zigarettenstummel, Kaugummis oder Plastikfolie. Und darum, wie viel Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme diese Mutter Natur bereiten… Einmal mehr bewahrheitet sich dabei, dass bereits wenig grosse Wirkung haben kann. Spannendes Thema, Abfallmanagement! Aber jetzt schau‘ selbst, wie lange es dauert, bis gewisse Abfälle abgebaut sind* :
* Die angegebenen Zeitspannen sind keine Halbwertzeiten sondern zeigen auf, wie lange es dauert, bis die Natur diese Abfälle (so vollständig wie eben möglich) abgebaut hat.
Was murmelte die kleine Maus zufrieden vor sich hin, als sie in den Ozean pinkelte?
„Immerhin söfeli…!“
Ab dem 23. April starten wir in die diesjährige Saison! Mit von der Partie ist erstmals auch unser nigelnagelneuer, hinter den Ohren noch nicht ganz trockener Hofnarr, in den wir total vernarrt sind : )
Gemalt hat ihn die Künstlerin Melanie Tauscher, die als Teil des Duos Müller Tauscher massgeschneiderte Wandbilder für zuhause umsetzt. Ihr Motto: You have the wall, we have the idea. Hat bei uns ganz prächtig geklappt, warum nicht auch bei Dir? Weitere Infos zur Auftragsmalerei findest Du unter http://muellertauscher.ch, das Interview mit Melanie Tauscher findest Du nachstehend.
Der Hofnarr
Englisch court jester, Französisch le bouffon
Der Hofnarr hatte im Mittelalter die Aufgabe und das Privileg, dem Herrscher als Einziger die Wahrheit sagen zu dürfen.
Absolutistische Monarchen beschäftigten Hofnarren als eine Form des institutionalisierten Witzes. Und auch wenn ein Tritt des Königs die kecken Spässe abrupt beenden konnte, so genoss der hofeigene Lustikus eben doch Narrenfreiheit, durfte Adelige parodieren und Wahrheiten aussprechen, die sonst subito zu einer drakonischen Strafe geführt hatte – nicht selten verloren ja anno dazumal Menschen ja in solchen Angelegenheiten wortwörtlich den Kopf!
Seine gesonderte Stellung ausserhalb der gesellschaftliche Normen, gab dem Hofnarren den grösstmöglichen Handlungsfreiraum: Alles was er sagte, konnte aufgrund seiner „Narrheit“ nicht ernst genommen bzw. von den Betroffenen jederzeit als Witz abgetan werden…
Die eigentümlich subversive Kraft des Narren gründet darin, dass „… Gewohnheit und Regelwerk, das Berechenbare und das Erwartbare durchkreuzt werden. Damit appelliert der Frechling an ein allgemeines Bedürfnis: Man soll nicht alles hinnehmen, was von oben verordnet wird. In modernen Institutionen und Betrieben gibt es natürlich keine Narren mehr; sie heissen nun Querdenker oder Charakterköpfe. Die Funktion hat freilich ähnliche Aufgaben – Dinge und Verhaltensweisen gegen den Strich zu bürsten, um mit originellen Ideen etwas zu bewegen, wie das Modewort lautet.“ (zitiert aus einem Vortrag von Dr. Hans-Dieter Vontobel zum Thema „Hofnarr“)
Keine Hofnarren waren übrigens Till Eulenspiegel und sein vorderasiatisches Pendant Nasreddin. Beide sind die Protagonisten mittelalterlicher Schwanksammlungen bzw. humoristischer Geschichten. Eulenspiegels Streiche etwa ergaben sich meist daraus, dass er eine bildliche Redewendung wörtlich nahm und dadurch die Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen blossstellte oder seinem Ärger über die Missstände seiner Zeit Luft nachte.
Kunterbuntes rund ums Thema „Hofnarr“ à la Beifang aus dem Internet:
Gesucht: Hofnarr! Diese erstaunliche Stellenanzeige erregte 2013 die Gemüter, siehe http://www.spiegel.de/reise/europa/hofnarr-gesucht-ungewoehnliche-stellenanzeige-eines-hotels-a-906080.html. Wäre ja vielleicht auch was für Fougerette?!
„Der Hofnarr„, eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1955. War zwar ein finanzieller Flop, erhielt jedoch überragende Kritiken und hat sich offenbar über Jahrzehnte hinweg Kultstatus erarbeitet, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hofnarr und http://www.imdb.com/title/tt0049096/. Könnten wir uns mal bei einem Filmabend zu Gemüte führen…
Hof Narr: Ein Tierschutz-Projekt bei Egg in Zürich, welches zu einem enkeltauglichen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen inspirieren will: http://www.hof-narr.ch/
Melanie Tauscher im Interview
Melanie, warum ausgerechnet ein Narr? Welche Bedeutung hat diese Figur für Dich?
Er wird euch sicher die Wahrheit verraten! Privilegierte Menschen interessieren mich und Narrenhände beschmieren Tisch und Wände…
In wessen Schuhe würdest Du gerne mal schlüpfen und warum?
In den Frauenschuh (Cypripedium calceolus) um zu wissen, wie man sich darin so fühlt
Warum macht Dir Dein Beruf Freude?
Er erlaubt mir die spannende Suche nach Neuem und lässt mich Freiheit erahnen.
Wie bist Du zur Kunst bzw. ist die Kunst zu Dir gekommen? Via einer langen Reise durch Erlebtes, Gesehenes, Gelesenes, Gehörtes und durch Rahel, meiner Partnerin und Muse seit bald 20 Jahren.
Was bringt Dich zum Träumen, was inspiriert Dich? Zum Träumen bringt mich die Inspiration, inspiriert werde ich von Tagträumen.
Melanie, merci bien pour l’inteview und bis bald auf Fougerette!
Rahel Arzi (ehem. Müller) *1975 und Melanie Tauscher *1973 realisieren ihre Werke als Duo Müller Tauscher. Ideen werden zusammen entwickelt, skizziert, ausgefeilt und umgesetzt. Malerei, Collagen, Installations- und Objektkunst sind die Schwerpunkte ihrer Arbeiten. Eine zentrale Rolle in ihrem künstlerischen Schaffen spielt das Alltägliche und Bedeutungslose. Ihre Werke beschreiben sie selbst als Mischung aus Sarkasmus und Gesellschaftskritik. Stilistisch befindet sich Müller Tauscher zwischen Fotorealismus, Surrealismus, plakativer und klassischer Malerei. Müller Tauscher sind Quereinsteigerinnen, die ihre künstlerische Anerkennung nicht durch einen klassischen Lehrgang an einer Hochschule, sondern rein durch beharrliches Arbeiten erlangen.
Du magst Frankreich? Möchtest wieder mal raus ins Grüne, ohne viel Handy und den ganzen elektronischen Klimbim? Denkst darüber nach, wie Du Deine beruflichen und privaten Beziehungen dank achtsamer Kommunikation erfüllender gestalten könntest? Vereinsmitgliedern bieten wir dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Streitfrei.net erneut die Gelegenheit, an einem Seminar über Gewaltfreie Kommunikation (GfK)® nach Marshall Rosenberg teilzunehmen, mitten im wunderschönen Burgund und einem üppigen Schlosspark von rund 20 Hektaren.
GfK unterstützt Dich dabei, alte Verhaltensmuster zu erkennen und mit neuen, wirksameren Verhaltensweisen abzulösen. Klingt gut? Dann nix wie ran an den Speck, denn der/die Fotografin des obigen Bildes hat Recht: Für Empathie gibt es tatsächlich noch keine Gratis-App ; )
Programm & Leitung
Das Seminar wird von Nicole Ganser, Gründerin Streitfrei.net, geleitet. Wir üben gemeinsam, authentisch zu kommunizieren, starke Gefühle konstruktiv einzusetzen, Bewertungen sinnvoll zu nutzen und Wahlmöglichkeiten für Reaktionen zu schaffen.
Ziel ist es, dass Du die Grundlagen und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation verstehst, erste Schritte in der Anwendung machst oder Deine Kenntnisse vertiefst, sodass Du Beziehungen aktiv verbessern und eigene Bedürfnisse (wieder-) entdecken kannst.
Arbeitsformen sind Gesprächstrainings und Übungen anhand von Beispielen aus dem eigenen Alltag. Alle TeilnehmerInnen erhalten ein Seminar-Diplom.
Organisatorisches
Individuelle Anreise am Freitag, 13. Mai, tagsüber oder abends. Das Seminar beginnt am Samstag Morgen um 09.00 Uhr und dauert am Montag, 16. Mai, bis am frühen Nachmittag, damit genügend Zeit für die Rückreise bleibt.
Die Garten-Truppe ist heute Morgen etwas allzu eifrig und v.a. mit allzu grobem Geschütz auf Nicolas Vorschlag eingegangen, bei der Scheune oben zur Abwechslung noch die Luke zum Heuboden zu sanieren bzw. den Massenschlag zu erweitern… Nach nur 1 Minute ist DAS passiert:
Zum Glück war’s nicht das Schloss und niemand wurde verletzt!!!!! Der Schreck sitzt uns noch in den Knochen, gleichzeitig fragen wir uns natürlich, wie wir das Teil wieder aufbauen sollen?! Wer helfen kann, bitte rasch melden und an contact@fougerette.org schreiben oder sich für den nächsten Garten-Einsatz eintragen, idealerweise hast Du Bau-Erfahrung (ausgebildet oder heimgewerkelt). Und jetzt müssen wir schweren Herzens noch die Mairie in Etang informieren………
PS: Wenn Du Dir das Datum dieses Posts anschaust, ist der Fall hoffentlich sonnenklar : ) Gruss vom „poisson d’avril“ und viel Spass beim Stöbern auf unserem Blog!
Du darfst auch ganz normal gekleidet zum Garten-Einsatz anreisen ; )
Hinweis an alle grün Bedaumten, Natur-LiebhaberInnen und Fans von (Urban) Gardening! Ab sofort kannst Du Dich wild entSCHLOSSen für einen oder mehrere Garten-Einsätze auf Fougerette anmelden. Der Einsatz lohnt sich, denn Du kriegst ein duftiges Schlossbett, eine knackige Silhouette, viel frische Luft und erweiterst Dein Gartenwissen.
Anmelden und mitmachen!
Hier der Link zum Excel-File auf Google: http://tinyurl.com/hv66tn5.
Wir freuen uns auf Dich und trällern derweil schon mal erwartungsvoll „Grün, grün, grün ist alles was ich habe…“ (oder ist das jetzt dem Dollar-Donald Trump sein neuer Wahl-Song?! Abgesehen von $$$ fehlt es bei dem ja so ziemlich an allem…).
Vor einem Jahr traten die neuen Nutzungsbedingungen von Facebook in Kraft, gegen die Datenschützer vor allem auch deshalb Sturm liefen, weil kein Widerspruch möglich ist. Ungeschönt auf den Punkt gebracht lautet die Devise „Vogel friss oder stirb!“ d.h. die einzige Form des effektiven Protests ist es, sein Konto zu löschen. Facebook ist allerdings lediglich die Spitze des Eisbergs, wenn man sich vertieft mit dem Thema befasst…
Privatsphäre und unabhängiges Denken im digitalen Zeitalter sind allerdings nicht erst ein Thema, seit die Social-Media-Giganten mitmischen. Bereits 1996 lancierte der Amerikaner John Perry Barlow am Weltwirtschaftsforum in Davos die Unabhängigkeitserklärung „A Declaration of The Independence of Cyberspace„, zu der in der NZZ ein sehr lesenswerter Artikel des Medienwissenschaftlers Prof. Dr. Bernhard Dotzler erschienen ist (s. „Vom Unbehagen im Netz„). Die Unabhängigkeitserklärung selber beginnt mit folgender Präambel:
„Governments of the Industrial World, you weary giants of flesh and steel, I come from Cyberspace, the new home of Mind. On behalf of the future, I ask you of the past to leave us alone. You are not welcome among us. You have no sovereignty where we gather.“
Regierungen der indsutriellen Welt, ihr abgekämpften Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, dem neuen Zuhause des Bewusstseins und des Verstandes. Im Namen der Zukunft bitte ich euch Vertreter der Vergangenheit, uns alleine zu lassen. Ihr seid nicht willkommen unter uns. Dort, wo wir uns treffen, besitzt ihr keine Souveränität.
Echt jetzt?!
Schöne neue Welt der Such(t)maschinen
Die Realität sieht anders aus. Auch wenn der Nationalstaat in den grenzenlosen Weiten des Cyberspace ein Auslaufmodell ist, hält dies Regierungsbehörden nicht davon ab, an vorderster Front mitzutun. Die Rolle des Gesetzgebers übernehmen dort aber immer häufiger andere, zum Beispiel eben Facebook oder Google. Denn deren Wort bzw. die im Alleingang und damit souverän erlassenen Nutzungsbedingungen werden im Internet auch ohne demokratisch legitimiertes Verfahren schnell zu Gesetz.
Vielleicht ist Dir schon längst klar, dass Google die Suchergebnisse zu einem gewissen Suchbegriff nach Deinen persönlichen Vorlieben filtert. Vielleicht aber auch nicht. Tatsache ist: Wir verbringen immer mehr Zeit am Computer. Und je nachdem, was wir im Internet so treiben (besuchte Seiten, eingegebene Suchbegriffe, angeklickte Links und Bilder etc.), wird Google Dir andere Links anzeigen als Menschen, die den genau gleichen Suchbegriff eingegeben haben, aber eben sonst andere Seiten, Links und Bilder anklicken als Du. Google filtert die Resultate so, dass sie möglichst gut zu Deinem Online Profil passen.
Unabhängigkeit und Datenschutz vs. Relevanz
Die Websites http://dontbubble.us und http://donttrack.us mögen Werbung in eigener Sache der Suchmaschine https://duckduckgo.com sein, doch sie regen definitiv zum Nachdenken an. Zum Schmunzeln übrigens auch, wenn etwa das Ergebnis auf die Einstiegsfrage „Was ich seit meinem Abschluss gemacht habe?“ lautet: 100% Internet. Letztlich entscheidest Du selbst, wie wichtig Dir Objektivität und Privatsphäre im Vergleich zur höheren Relevanz der Suchergebnisse und angezeigten Werbung ist. Das scheint die jüngere Generation beispielsweise wesentlich entspannter zu sehen.
Für Kritische oder Neugierige hier dennoch der Hinweis auf den Verein www.digitalcourage.de, die App „TrackMeNot“ und die interaktive, personalisierte, web-basierte Dokfilm-Serie https://donottrack-doc.com/ über Datenschutz (u.a. von Arte finanziert). Informativ und wirklich sehenswert, denn nach der Anmeldung erlebst Du direkt am Bildschirm, was „das Internet“ alles über Dich weiss!
Die ideologische Brille
Noch einen weiteren Aspekt spricht der schwedische Journalist und Buchautor Andreas Ekström an, nämlich die Werturteile, die auch hinter mathematischen (und somit logisch eigentlich unbestechlichen) Algorithmen stecken. Ein interessanter TED-Vortrag mit dem Titel „The Moral Bias Behind Search Engine Results„:
Der Shiatsu-Therapeut Massimo Martino war ebenfalls Teil unseres allerersten Ferien(s)passes. Massimo stürzt sich auf Fougerette jeweils mit Begeisterung in seine leuchtend blau-gelbe Arbeitshose und packt auch bei körperlich anstrengenden Aufgaben an vorderster Front mit an. Wir haben ihn mit Blick auf den nächsten Ferienspass zu seinem Werdegang befragt, damit Du mehr über Shiatsu und Lu Jong erfährst. Vielleicht hast Du ja Lust, diesen Sommer dabei zu sein?! (Interview auf Englisch)
Massimo, what did you want to be when you were a little boy?
I actually wanted to be Bank Director! Living in Via Nassa, Lugano’s „Bahnhofstrasse“, where there were more banks than bars, I thought that was the career I should follow. Of course my parents were ecstatic about my decision, so they encouraged me to pursue this career : )
Economics may have been your first love, but there was a radical career change ahead…
Yes, indeed! I went on to study Economics, started my career and 11 years later transitioned from steel trading to the world of hedge funds, from raw materials to aethereal material. It was an exciting period during which I met wonderful people and worked hard. Then, I spent five months in a small Hedge Fund company in Zürich and one of the senior managers said to me: “Here we will give you a new shape”. That was my „Aha!“-moment. I had the impression that this guy saw me spending my life chained to my desk with the years just flipping past (an excellent illustration is: https://youtu.be/A-rEb0KuopI)! And I realised that for a long time already I had been feeling like a robot doing what was ordered, a Tin Woodman without vitality, without heart! So I began to listen to what my body, my inner doctor wanted to do … et voilà Shiatsu!!
Why Shiatsu?
Even as a kid, touch was an important way for me to connect. I was forever giving massages to my two brothers and became something of a „massage jukebox“ : ) Be it at university or before a concert with my band Carnasc, there was always someone asking for a quick session, and that’s also how I met my girlfriend. After checking out various appraoches, I decided to work with the Shiatsu method because it comes from Japan and because it enables both the client and the therapist to share a very deep experience in a safe place.
Massimo und seine Faszination für Kälte: Porträt in der aktuellen Coopzeitung!
Is Shiatsu for everyone?
For me, Shiatsu is a way of living which allows people to take care of their soul and respect their body’s wisdom. It can be an interesting option for anyone who is curious, wants to stay healthy and maybe solve some annoying aches along the way. The Shiatsu method is based on the belief that all human beings are the result of the friction between the Energy of Heaven and Earth. This philosophical idea stems from an ancient conversation between The Yellow Emperor and his Minster Qi Bo about a healthy life. This philosophical text book is still the groundwork of Acupuncture, which Nobel prize winner Youyou Tu demonstrated in her work on the medical effects of Artemisia, and an inspiration for Shiatsu. Just like acupuncture, Shiatsu aims to harmonize the vital energy in the client by working on the meridians, but instead of using needles we use finger, elbow, knee and foot. Sounds a bit esoteric? Let’s do a little exercise, would you? Close your eyes and feel the rhythm of your breath, the beat of your heart, the temperature of your body. Don’t expect something big or bling bling… Just feel the movement of your eyes or your chest or limbs… Can you feel how your body moves each time you breathe in and out and whenever your heart beats? We call this: Ki, or vital energy or Qi or the cause of all changes. With the Shiatsu techniques, I look for the points where this energy doesn’t flow optimally and, together with the client, we try to find out how to let it flow optimally.
You are currently specialising in Shiatsu for pregnant women…
Working with pregnant women is amazing: they are The Force of Nature! I have enormous respect for this miracle that happens every day. I recently attended a course with Suzanne Yates to deepen my knowledge of the most natural chain reaction I know. During those spectacular life-changing 9 months the parent’s Ki and their ancestral contributions influence the structure of the baby directly. Thanks to Suzanne, I discovered the techniques on how to combine Shiatsu + parent’s Ki + baby’s Ki and cope with the hormonal changes, with baby breech, with nausea, mood changes and, most importantly, how to contribute to the connection between mother, baby and father. We can think about Ki as the interaction of the Yin and Yang energies. Women carry sleeper instructions (egg cells) which will be used to mold the amphitheater where the art of life will be played and our evolution has its foundation. I personally consider this the essence of Yin energy, which will express its Yang essence at the moment of birth. This special moment should not be considered trivial, because every time is a highly symbolic and intensely emotional event for the woman who suffers and for her entourage.
And how did your interest in Lu Jong come about?
Lu Jong, the Tibetan Yoga, combines movements and breath, which immediately grabbed my attention. I found it a powerful preparation before meditation. The preparation of the body’s focus for the appointment with the Ki… After having practised Lu Jong for nine months I am more convinced than ever that these are very powerful movements, and that they are very helpful when I need to challenge my energy.
Something else you are passionate about is healthy eating. Any tips to share?
Thanks to working with my body, I found that eating is often a short cut to bad habits, nurturing the evil inside… To be conscious of specific ingredients or dishes is the best bridge to knowing how you are nurturing your Ki. My suggestion would be to make a list of what you have been eating for more than 7 years for a woman and 8 years for a man. Now highlight those that cause you too many thoughts, in my case: Pizza, pasta, sugar – sweets in general, coffee and beer. Then choose one of these and drive these “too many thoughts” into something that is nurturing your intention. Meditate on it and feel what you should do or what is deviating you from having optimal thoughts on that particular food. Is it enough or do you want more? For me, too much works like a pain killer with its well-known side effects. Personally, a good training is to skip the evening meal, like I did last July during the FerienSpass. Think about food the way you think of the gym…
If you had to choose a motto for your life, what would it be?
Take care of your soul, respect your body and forget the outer world. Broaden your mind without lying to your body. The most important thing for me is to keep moving, following my intentions and needs. Asking myself: Is what I am doing nurturing my Ki? If yes continue, if not stop it ; -)
Massimo macht im Sommer 2016 genau wie Michelle Sabatini erneut beim Ferienspass mit (23. bis 31. Juli 2016). Er arbeitet in Zürich als Lu Jong-Lehrer und Shiatsu-Therapeut in eigener Praxis: http://meandshiatsu.ch.
Ein Sonntag im Hive, Hacktätschli à gogo und natürlich viele liebe, bekannte und weniger bekannte Gesichter: Unser Schloss-Treff am 24. Januar 2016 war einmal mehr ein echtes Highlight : )
Vorab trafen sich die grün Bedaumten zum Round Table „Schlossgarten“, um sich Gedanken zu dessen Pflege und Bewirtschaftung zu machen. Falls Du nicht an den Treff kommen konntest, aber ebenfalls daran interessiert bist, regelmässig an Garteneinsätzen teilzunehmen, kannst Du Dich gerne unter contact@fougerette.org melden (im Gegenzug für Deine Mitarbeit gibt’s viel Schloss, viel Grün, viel frische Luft und einen Anteil an der Ernte).
Beim anschliessenden gemütlichen Beisammesein und gegenseitigen Erzählen – Anne-Sophie und Andy B etwa haben sich beide in Flüchtlings-Camps engagiert – wurden vor allem die Kinder kreativ und zeichneten einen Abschiedsgruss für Tom, der sich nun bereits in seiner neuen Wahlheimat Annaburg (D) einlebt.
Herzlichen Dank nochmals an alle, die den Weg nach Zürich bzw. ins Hive unter die Füsse genommen haben. Das Wiedersehen, gemeinsam Pläne schmieden und in Erinnerungen schwelgen war richtig erfüllend! Und eines ist gewiss: Ohne Euch würde das Herz von Fougerette ganz anders schlagen.
Die Psychologin und „Grinberg Method“-Praktikerin Michelle Sabatini bot beim Ferien(s)pass 2015 den vor Ort weilenden Vereinsmitgliedern sowohl Einzelbehandlungen als auch einen Workshop zum Thema „Silence & Creativity“ an. Die lebensfrohe Tessinerin lebt und arbeitet seit über sieben Jahren in Zürich (Interview auf Englisch).
Michelle, some people describe the Grinberg Method® (GM) as „a body-based psychotherapy“. What is it really about?
The GM is a body work approach that aims to teach people to be more aware of their body: how we breathe (or not), the kind of tensions we create, and our posture. Those aspects translate also in the way we “look” at ourself and the world around us. When we can notice the way we respond to what happens around us, we can also notice that there are patterns of repetitive reactions.
For example, when I’m sitting in front of my computer I tense up my shoulders. I may also notice that I have headaches but fail to connect those headaches to the fact that my shoulders are tense. In this case the sessions with the GM practitioner would teach what the person is doing with her shoulders and learn to gain more control on the automatic reaction of contracting this area.
Another example: when I’m with people I feel uncomfortable and I tense my belly. I notice that I’m tense and not at ease with people – the interactions are actually not smooth or simple – but I believe it is because I’m shy and introverted. I don’t realise that because I’m so tense, the interactions with others become complicated.
Here the sessions would focus on learning to relax the belly area, and help the person experience the sensation of feeling uncomfortable with other people, without tensing up against this uncomfortable sensation.
You initially studied Psychology. How did you discover the Grinberg method?
I discovered the GM during my third university year in Psychology when I became a client myself. I have always been very interested in the connections between the body, emotions and mind.
When did you decide to start your own business?
At the end of my training as a Grinberg practitioner, 10 years ago.
What drives you as entrepreneur, what makes you tick?
There are two drivers. The first is intuition (actually quite a difficult sensation to describe with words), the feeling that this is my path. The second is the satisfaction and the results I get by working with my clients.
How do you ensure that you don’t take your clients‘ emotions or distress home with you?
The methodology is really good, also at this level. My job is to teach clients to recognise and change they repetitive reactions in order to be more free. It also means that whatever happens to us, even if extremely painful, is also an opportunity to learn. I believe that each and every one of us can learn and change. This helps me to trust and respect my clients and what they are experiencing.
Apart from individual sessions you are also offering the group workshop „Silence & Creativity“.
Indeed! The aim of this workshop is to focus on specific objectives which the participants bring to the table: Starting to paint, cleaning up the cellar or even preparing for a marathon. We train to create a state of silence in the body, through physical and breathing exercises and writing, and then we work together with the support of the group on what is needed in order to realise each project. In this context, silence means concentration, focus, space.
Being an experienced Grinberg practitioner, are you always as „Zen“ as you’d like to be?
No, absolutely not 🙂 Actually this is part of the beauty of my work: it asks me to continue to “develop” also on a personal level. We all have plenty of automatic reactions we learnt in our past. Then life brings us situations where it is possible to notice these patterns and to start working on them. I’m no different from my clients, I also need to learn! Even after all these years, to be more peaceful remains one of my personal objectives.
If a fairy offered you a free wish, what would it be?
Oo-là-là, this one is a such an interesting question! If I would ask the fairy to change some aspects of my life, I guess that I would probably deprive myself of the chance to learn from my difficulties… So maybe my wish would be to give a GM session … to a fairy 🙂
Weihnachten, das Fest der Liebe, verbringen wir für gewöhnlich im Schosse der Familie und bei diesem Anlass soll alles so richtig fröhlich sein und es soll auch jeder ein rechtes Geschenk bekommen und zwar eines, das Freude macht, gopferteli nochmal.
Wie Du mir, so ich Dir
Allen guten Absichten zum Trotz endet die Jagd nach dem richtigen Präsent aber nur allzu oft mit einem Verlegenheitsgeschenk. Und das wiederum führt dann schnurstracks zu einem höchst unmotiverten und deswegen tendenziell destruktiven Päckli-Tüschlis. Denn der andere ist ja nun in der Pflicht, sich spätestens im nächsten Jahr mit einer entsprechend „begeisterten“ Gegenbeschenkung zu revanchieren. Während sich die Marketingfachleute die Hände reiben und Mutter Erde leer schluckt, kann der Konsumrausch familienintern durchaus zu einer ausgewachsenen Verwandschaftskrise mit stahlharten Fraktionen führen: Spätestens dann, wenn die selbstgemachten Pralinés zusammen mit einer hinterhältig hübsch verpackten Tube Hämorrhoiden-Crème überreicht werden (welche selbstverständlich sofort vor der versammelten Verwandtschaft ausgepackt werden muss!) oder Onkel Toni, der gerne auf jugendlich macht und seit Jahren Toupet trägt, einen mit maliziösem Lächeln überreichten Föhn geschenkt bekommt.
Jaja, das mit dem Schenken ist ziemlich tricky… Schade, denn im Kern der Sache geht es doch um den Wunsch, dem Beschenkten ein glückliches Strahlen ins Gesicht zu zaubern, Freude zu bereiten und unsere Liebe zu zeigen.
Die fünf Sprachen der Liebe
Moment mal – unsere Liebe zeigen? Kann doch nicht so schwierig sein, oder?! Und wenn es der andere nicht kapiert, ist er/sie eben selber schuld. Der Paartherapeut Gary Chapman sieht das allerdings anders. Er geht davon aus, dass es fünf Sprachen der Liebe gibt – und dass jeder von uns eine bevorzugte „Muttersprache“ hat. Was das bedeutet? Wer Liebe in seiner persönlichen Muttersprache zeigt, kann nicht immer darauf zählen, dass es beim andern auch so ankommt! Deswegen lohnt es sich, seine diesbezüglichen Sprachkenntnisse zu erweitern. Folgende Varianten stehen gemäss Chapman zur Auswahl:
Lob und Anerkennung
Zweisamkeit – Zeit nur für Dich
Geschenke, die von Herzen kommen (Aha… schwöre sofort allen halbherzigen Beschenkungsversuchen und Pflichtgeschenken ab!)
Hilfsbereitschaft
Zärtlichkeit
Vielleicht weisst Du ja ganz genau, was Dir das Gefühl von Liebe vermittelt. Vielleicht hast Du Dir aber auch noch gar nie Gedanken darüber gemacht, welches in der Liebe Deine Muttersprache ist. Darüber nachdenken oder beim anderen nachfragen, könnte der Weihnachtsbescherung allerdings eine ganz neue Dimension verleihen.
Glück ist Beziehung
Anstatt das x-te Badesalz zu überreichen, könnten wir uns stattdessen Zeit nehmen, uns auf einer tieferen menschlichen Ebenen miteinander verbinden und Beziehung leben (anstatt husch husch über Facebook zwei nichtssagende Zeilen zu versenden). Die internationale Glücksforschung hat nämlich schon längst bewiesen, dass soziale Bindung für unser Wohlbefinden elementar ist. Wer ein starkes Netzwerk hat, echte Beziehungen und Freundschaften pflegt, ist nicht nur glücklicher sondern auch sozialer! Und damit wären wir dann vielleicht auch dem Frieden einen Schritt näher.
In diesem Sinne wünschen wir Dir von Herzen ein bezauberndes, liebevolles Weihnachtsfest und ein segensreiches 2016.