Autor: Monika

  • Bien démarré!

    Vu que nous vivons depuis plus d’une semaine dans la belle France, je m’y mets au français pour de vrai : -) Aber nein, kleiner Scherz, es geht selbstverständlich auf Deutsch weiter, sonst schreiben wir an jedem Eintrag mindestens einen halben Tag (obwohl das Tempo sich aufgrund des „language immersion trainings“ ja hoffentlich verbessern wird). Dies vorerst nur als kurzes Lebenszeichen, Impressionen des Schlosslebens folgen demnächst. Trotz wechselnder Besetzung sind wir schon eine richtig eingeschworene Truppe, es ziehen viele fleissige Hände am gleichen Strick und dieses Miteinander ist eigentlich das Schönste am Ganzen. Merci à tous!!!

  • Meet David

    David
    Ich bin:
     Der Architekt.

    Mich reizt: Die Aussicht, dass es bald wärmer wird.

    Das Projekt ist für mich eine schöne Auflockerung, bisher waren alle Reisen nach Fougerette sehr lustig und spannend (wenn auch aufgrund der Witterung und der aufs Minimum heruntergefahrenen Heizung eher kühl…). Dank der zahlreichen Stunden, die ich mit dem Erstellen der Pläne verbracht habe, kenne ich mittlerweile jeden Winkel und freue mich darauf, dass im Schloss bald wieder Leben einkehrt.

  • Meet Catherine

    Catherine

    Ich bin: Ausserordentlich lebendig.

    Mich reizt: Das Schlossgespenst.

    Das werde ich nämlich finden, ich spüre es schon ganz tief im Magen. Nebenbei, also neben der Suche, werde ich schauen, dass ich Fougerette bzw. meine Mitmenschen als „assistante de projet“ möglichst unterstützen kann. Womöglich recht oft als menschliches Fremdwörterbuch, da ich in Südfrankreich bilingue aufgewachsen bin (http://www.grimard-vacances.com/), aber ziemlich sicher auch mit meinen Muckis. Von denen habe ich nämlich doch einige versteckt : -)

  • Meet Hannes

    Hannes

    Ich bin: Sprachgewandt, kommunikativ, kreativ.

    Mich reizt: Das Ungewisse, Leben in einer Gemeinschaft und neue Herausforderungen.

    Mein Ziel ist es, mehr mit meinen Händen zu arbeiten und mir handwerkliches Wissen anzueignen. Bisher habe ich nämlich mehr mit meinem Kopf statt mit meinen Händen gearbeitet. Keine Angst, es wird natürlich weiterhin auch mit Köpfchen gearbeitet. Ausserdem ist mir zu Ohren gekommen, dass ich die Schlossbibliothek bebüchern darf. Als gelernter Buchhändler liegt mir das gut! Freue mich, während sechs Monaten am Projekt Fougerette teilzunehmen.

  • Meet Fiona

    Fiona

    Ich bin: Weltoffen, unkonventionell, begeisterungsfähig.

    Mich reizt: Die einzigartige Chance ein richtiges Schlossabenteuer zu erleben und von Beginn an mitwirken zu dürfen.

    Auf Fougerette werde ich für die Verköstigung der SchlossbewohnerInnen zuständig sein. Auf diese Aufgabe freue ich mich sehr, denn ich bekomme die Chance meinen gastrofachfrauischen Horizont zu erweitern und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Was und wie ich koche, liest Du hier.

    Den Schlossgarten von Tom (siehe „Meet Tom“) erwarte ich freudig, da Gemüse, Kräuter und Früchte aus eigenem Garten noch viel mehr Lust zum Kochen machen und das Prinzip der Selbstversorgung auch bei mir auf Interesse stösst. Auf la Fougerette, ein interessantes Umfeld,  eine spannende Arbeit und eine tolle Zeit! Ich freue mich.

  • Neue Email-Adresse

    Ab sofort segeln wir, was die Email-Korrespondenz betrifft, unter „neuer Flagge“: Du erreichst uns zukünftig via contact@fougerette.org. Emails an die bisherige Adresse traumschloessli@gmail.com werden selbstverständlich weitergeleitet. Bis die Website http://www.fougerette.org live geht, wird wohl noch etwas Zeit verstreichen, aber so ist für später schon mal alles aufgegleist.

  • Meet Tom

    Tom

    Ich bin: Lebensfreudig, motiviert, habe ein grosses Herz.

    Mich reizt: Das Leben auf dem Land und einander in der Gemeinschaft ergänzen.

    Auf Fougerette möchte ich versuchen, mithilfe der Gartenparzelle einen Teil der Nahrung für Mensch und Tier selber zu produzieren. Es ist mir ein Anliegen, ganzheitlich zu leben und funktionierende Kreisläufe zu schaffen. Eine grosse Hilfe ist mir dabei der Autor John Seymour. Im Schlossgarten sind neben meinem Schlümpfen selbstverständlich auch Volontäre willkommen, die zum guten Gelingen beitragen wollen. Mir gefällt der Austausch und das gemeinsame Arbeiten. Ich werde zudem eine kleine Werkstatt betreiben, in der man u.a. schweissen, bohren, malen, spritzen von Farben, Metalle richten, biegen, schmieden, Holz hobeln, sägen kann.

  • The Awakening

    Seit Samstag wird Fougerette aus seinem Dornröschenschlaf geweckt: Heiko, Herr der Haustechnik und Reanimations-Spezialist für verlassene Gemäuer, hat dabei das Szepter in der Hand. Läuft das Wasser und wenn ja, wo? Wie viel Druck ist auf der Leitung? Tut die Heizung? Was ist mit  Strom? Die bestehende „Zentrale“ ist ja leider eher als Lachnummer einzustufen. Wir warten etwas atemlos aufs Verdikt… Derweil laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn Ende März gilt es ernst! Bettgestelle, Matratzen, Kopfkissen, Duvets, Bettwäsche, Frottierwaren, Waschmaschine, Tumbler, Kühlschrank, Besen, Eimer, Staubsauger, Putzmittel, Schränke, Stühle, Töpfe, Pfannen, Teller, Besteck, Gläser und alle Tassen im Schrank? We certainly hope so : )

  • Rien ne va plus

    Rien ne va plus

    Die Einsätze sind gemacht, wir sind Schlossbesitzer!!! An einem bitterkalten Freitag in Autun, während vor dem dunkeln Fenster die Schneeflocken tanzten, unterschrieben wir den sogenannten „acte de vente“… Ab sofort gibt es für uns nur noch die „Flucht“ nach vorne, denn jetzt geht es erst richtig schLOSs! ; -) Tausend Dank an unsere Wegbegleiter David und Catherine, die uns vor Ort die Hand gehalten und gleich auch mit uns angestossen haben.

  • My home is my castle

    „My home is my castle“ dürfen wir ja bald schon ganz im Ernst sagen ; -) Doch woher stammt dieser Ausspruch eigentlich? Über diese Frage bin ich heute im Duden-Newsletter gestolpert. Die englische Maxime (übersetzt „Mein Heim ist meine Burg“) geht auf den englischen Juristen und Politiker Sir Edward Coke (1552 – 1634) zurück. Dieser schrieb im 3. Band seiner Sammlung und Interpretation alter englischer Gesetze und Gerichtsbeschlüsse („Institutes“), dass es einem Hausherrn sehr wohl gestattet sein müsse, sich gegen Diebe, Räuber und Angreifer zur Wehr zu setzen und zusammen mit Freunden und Nachbarn seinen Besitz mit Waffengewalt zu verteidigen, „for a man’s house is his castle“ (3rd Institute, cap. 73). Der Satz wurde in der Form „An Englishman’s home is his castle“ bald im Englischen populär und fand vor allem in der Abwandlung „My home is my castle“ dann auch im Deutschen Verbreitung. Mit dem Ausspruch wird auf die Privatsphäre angespielt: jeder soll in seinen eigenen vier Wänden Tun und Lassen können, wie es ihm beliebt. Quelle: Duden 12, Zitate und Aussprüche. Mannheim 2008.