{"id":4467,"date":"2019-09-30T16:17:02","date_gmt":"2019-09-30T15:17:02","guid":{"rendered":"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/?p=4467"},"modified":"2019-09-30T16:17:02","modified_gmt":"2019-09-30T15:17:02","slug":"material-world-werkstoffe-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.fougerette.org\/?p=4467","title":{"rendered":"Material Girl"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Ein Ausflug in die Welt der Materialwissenschaften mit ETH-Professor <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de\/utils\/search.OTcyODQ=.html?pagetype=people&amp;search=andr%C3%A9+studart&amp;language=de&amp;lang_filter=false\">Andr\u00e9 R. Studart<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_andrecc81studart_eth-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4469 alignright\" src=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_andrecc81studart_eth-1.jpg?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_andrecc81studart_eth-1.jpg 640w, https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_andrecc81studart_eth-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Entwicklung neuartiger Materialien legt den Grundstein f\u00fcr bahnbrechende Errungenschaften mit Nutzen im t\u00e4glichen Leben. Klar geht es dabei auch um materielle Werte (sprich: Geld, daher auch der Titel, mit Gruss an Madonna). Der Fokus liegt in diesem Post aber tats\u00e4chlich auf den Werkstoffen selbst, denn das Fachgebiet ist einfach unglaublich faszinierend!<\/p>\n<p>Das sieht auch Studart, Leiter des Labors f\u00fcr Komplexe Materialien, so: \u201e<a href=\"https:\/\/mat.ethz.ch\/studies\/studieninteressierte.html\">Materialwissenschaft<\/a> ist nicht nur extrem spannend, sondern auch hochgradig interdisziplin\u00e4r\u201c, unterstreicht er gleich zu Beginn unseres Treffens.<\/p>\n<p>Seine Forschung etwa bringt ihn in Kontakt mit Ingenieuren aller Art (von der Luftfahrt \u00fcber Mechanik bis hin zu Robotik und Bau), mit Pharmakologen, Gesundheitswissenschaftlern und sogar Zoologen. Fundierte Kenntnisse in Physik, Chemie, Mathematik und Biologie verbinden sich dadurch mit Mechanik und Verarbeitungstechnik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>MATERIAL NEU GEDACHT<\/strong><\/h3>\n<p>Wollte man fr\u00fcher einen harten, belastbaren und tragf\u00e4higen Werkstoff haben, suchte man im Periodensystem den entsprechenden Werkstoff und das war\u2019s dann. Heute geht die Materialwissenschaft wesentlich raffinierter vor, um neue Werkstoffe und\/oder effizientere Herstellungsverfahren zu entwickeln. Nachfolgend einige Beispiele:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_perlmutt_eth-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4474 size-medium\" src=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_perlmutt_eth-1.jpg?w=300\" alt=\"K\u00fcnstlich hergestelltes Perlmutt (Foto: M. Siegenthaler)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_perlmutt_eth-1.jpg 640w, https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_perlmutt_eth-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Kalkstein \u2013 hartes, extrem leichtes Bau-Material<\/strong><\/p>\n<p><em>Kalziumkarbonat (Kreide, Kalk)<\/em><\/p>\n<p>Die Tage der Wandtafel sind gez\u00e4hlt, doch die meisten von uns kennen sie noch, die Kreide. Damit lassen sich etwa Strassen wunderbar bunt bemalen \u2013 nur schade, dass sie so leicht brechen&#8230;<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick ist Kreide bzw. Kalkstein kein Material, das hohe Belastbarkeit und Bruchsicherheit verspricht. Allerdings besteht auch Perlmutt aus Kalziumkarbonat und dieses Material schimmert nicht nur bet\u00f6rend, es ist auch kratzfest und extrem hart.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_perlmutt_materialgirl_fougerette.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4473 alignright\" src=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_perlmutt_materialgirl_fougerette.png?w=167\" alt=\"K\u00fcnstlich hergestelltes Perlmutt (Foto: M. Siegenthaler)\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_perlmutt_materialgirl_fougerette.png 314w, https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_perlmutt_materialgirl_fougerette-167x300.png 167w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/a>Diese Tatsache veranlasste Andr\u00e9 Studart und sein Team, genauer hinzuschauen. Was sie entdeckten: Perlmutt besteht aus verschiedenen, \u00fcbereinander gelagerten Schichten von Kalkstein, die sich in ihrer strukturellen Anordnung unterscheiden.<\/p>\n<p>Nach einigen Anl\u00e4ufen gelang es gelang es ihnen, Perlmutt aus normalem Kalkstein herzustellen, indem sie diesen mit Eisen-Staub verwirbelten und anschliessend mithilfe von Magneten Schicht f\u00fcr Schicht in der gew\u00fcnschten Richtung anordneten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Effizienteres Herstellungsverfahren f\u00fcr die Bauindustrie<\/strong><\/p>\n<p>Studart und sein Team blieben in Sachen Kalkstein am Ball und fanden heraus, dass sich das por\u00f6se Material, wenn es bei Raumtemperatur unter Wasser mit hohem Druck zusammengepresst wird, zu einem extrem leichten, tragf\u00e4higen Werkstoff verdichtet \u2013 ein vielversprechendes Baumaterial! Dies unter anderem auch deshalb, weil das von ihnen neu entwickelte Herstellungsverfahren ohne Zusatzstoffe auskommt und vergleichsweise wenig Energie verbraucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Edamame geben Anstoss zu keramischen \u201eFusilli\u201c <\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_4475\" aria-describedby=\"caption-attachment-4475\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_edamame2_eth-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4475 size-medium\" src=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_edamame2_eth-1.jpg?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_edamame2_eth-1.jpg 640w, https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_edamame2_eth-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4475\" class=\"wp-caption-text\">Links: Getrocknete Edamame-Schote. Rechts: Keramisches &#8222;Fusilll&#8220; (Foto: M. Siegenthaler)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Genau wie Perlmutt nutzt auch die Edamame-Bohne unterschiedlich angeordnete Schichten, um strukturelle Stabilit\u00e4t zu erreichen. Trocknet man die Schoten, so kringeln sich diese um die eigene Achse.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_edamame_materialgirl_fougerette.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4471 alignright\" src=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_edamame_materialgirl_fougerette.png?w=151\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_edamame_materialgirl_fougerette.png 300w, https:\/\/archive.fougerette.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/skizze_edamame_materialgirl_fougerette-151x300.png 151w\" sizes=\"auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a>Diesem Prinzip folgend entwickelten Studart und sein Team einen Werkstoff aus Keramik, der sich w\u00e4hrend des Brennvorgangs wie von Zauberhand zu einer Spirale verdreht \u2013 ein v\u00f6llig neuartiger Ansatz, um etwa Schrauben aus Keramik f\u00fcr Implantate o.\u00e4. herzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Knochen \u2013 lebendige Implantate?<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres, nahezu futuristisch anmutendes Forschungsprojekt von Professor Studart besch\u00e4ftigt sich mit Implantaten. G\u00e4ngige Werkstoffe f\u00fcr Implantate sind etwa <a href=\"https:\/\/wfhss.com\/wp-content\/uploads\/wfhss-training-2-08_de.pdf\">chirurgischer Stahl, Titan, Keramik oder Polymere<\/a>. Diese werden vom K\u00f6rper vergleichsweise gut angenommen, bleiben jedoch dem Organismus letztlich immer fremd.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4476\" aria-describedby=\"caption-attachment-4476\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_hucc88fte.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4476\" src=\"https:\/\/fougerette.wordpress.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/foto_hucc88fte.png\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"182\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4476\" class=\"wp-caption-text\">Illustration: kjpargeter (Freepik.com)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was aber, wenn zum Beispiel ein k\u00fcnstliches H\u00fcftgelenk vom K\u00f6rper absorbiert werden d.h. mit dem Knochen verschmelzen k\u00f6nnte? Unsere Knochen sind ja lebendig, wachsen und erneuern sich bis ins hohe Alter.<\/p>\n<p>Hier bewegt sich die Forschung an der Schnittstelle zwischen \u201etotem\u201c und lebendigem Material&#8230; Studart selber t\u00fcftelt an einer Kombination von Kalziumkarbonat mit lebenden Organismen wie Mikroben (z.B. Bakterien), Pilzen und Pflanzenzellen. Gelingt das Projekt, w\u00e4re dies ein weiterer Meilenstein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Ausblick: Nachhaltigkeit im Fokus<\/strong><\/h3>\n<p>In der Materialwissenschaft ist unglaublich vieles in Bewegung &#8211; was hoffentlich dazu beitragen wird, die globale Klimakrise doch noch irgendwie in den Griff zu bekommen. Studart betont, dass neben der Vernetzung mit anderen Wissenschaften vor allem auch Nachhaltigkeit ein zentrales Anliegen der Forschung ist und mittlerweile zu den Top 5 Kriterien geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Plastik durch Zellulose ersetzen<\/strong><\/p>\n<p>So laufen etwa Versuche mit Zellulose und 3D-Druckern, welche es erm\u00f6glichen sollen, Plastik zu ersetzen. Studarts Mitarbeiter Patrick R\u00fchs und Manuel Schaffner entwickelten eine <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de\/news-und-veranstaltungen\/eth-news\/news\/2017\/12\/3d-gedruckte-minifabriken.html\">biokompatible Tinte aus lebenden Bakterien<\/a>, die Giftstoffe abbauen oder hochreine Zellulose f\u00fcr biomedizinische Anwendungen produzieren k\u00f6nnen. Ihr neues Druckmaterial nannten die Wissenschaftler \u00abFlink\u00bb, was f\u00fcr \u00abfunctional living ink\u00bb steht; die Technik wurde 2017 in der Fachzeitschrift <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1126\/sciadv.aao6804\">Science Advances<\/a> vorgestellt.<\/p>\n<p>Bis Plastik wirklich vollst\u00e4ndig durch Zellulose ersetzt werden kann, sollten wir alle dem Projekt <a href=\"https:\/\/utopia.de\/gegen-plastikmuell-im-meer-the-ocean-clean-up-startet-frueher-als-geplant-52156\/\">Ocean Cleanup<\/a> die Daumen dr\u00fccken&#8230; Vor knapp drei Monaten, am 24. Juni, ist der gigantische \u201eMeeres-Staubsauger\u201c erneut aufgebrochen. Diesmal klappt hoffentlich alles und es kann wie geplant m\u00f6glichst viel (Mikro-)Plastik aus dem Pafzifik gefischt werden!<\/p>\n<p>Wer den Treffpunkt Science City diesen Fr\u00fchling verpasst hat, findet hier einen kurzen Dokfilm zu der Veranstaltungsreihe unter dem Motto: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lGG3EzYciBo\">Das perfekte Material \u2013 Es lebt! Es lernt! Es heilt!<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Das perfekte Material: Treffpunkt Science City 2019\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lGG3EzYciBo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>= = =<\/p>\n<h2><strong>Exkurs: Die ETH<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>EINZIGARTIGES FUNDING-MODELL<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Hierzulande machte die <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de.html\">Eidgen\u00f6ssiche Technische Hochschule (ETH)<\/a> j\u00fcngst eher wegen personeller Probleme von sich reden. Weltweit geniesst die ETH aber nach wie vor h\u00f6chstes Ansehen und ist eine \u00e4usserst begehrte Arbeitgeberin, weil hier auch eine sogenannte <strong>High-Risk-Forschung<\/strong> m\u00f6glich ist (Studart grinst und sagt: <em>\u201eYou know, the crazy stuff\u201c<\/em>).<\/p>\n<p>M\u00f6glich macht dies das einzigartige Finanzierungkonzept: An der ETH verf\u00fcgt jedes Departement \u00fcber ein eigenes, frei verwendbares Budget. Dadurch haben Forscherinnen und Forscher an der ETH beste Voraussetzungen f\u00fcr eine unabh\u00e4ngige Forschung, die rasch und flexibel umgesetzt werden kann und es zul\u00e4sst, dass die Forschenden dabei ihrer Intution folgen. Diese sogenannten \u201ehigh-risk\u201c Projekte sind immer wieder von Erfolg gekr\u00f6nt und st\u00e4rken der Ruf der ETH als f\u00fchrende Forschungsst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Studart hat h\u00f6chstens noch das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Max-Planck-Institute_und_-Einrichtungen\">Max-Planck-Institut<\/a> in Deutschland einen vergleichbaren Ansatz. \u00dcberall sonst auf der Welt m\u00fcssen Forscherinnen und Forscher zuallererst einen gut begr\u00fcndeten Budget-Antrag stellen und diesen von einem Komitee absegnen lassen. Dabei vergehen im Schnitt rund 6-12 Monate vom Budget-Antrag bis zur Bewilligung \u2013 und h\u00f6chstens 10% aller Antr\u00e4ge werden \u00fcberhaupt gutgeheissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>ZUGANG ZU TOP-FORSCHUNG F\u00dcR SCHWEIZER NACHWUCHS<\/strong><\/h3>\n<p>An der ETH sind insgesamt \u00fcber 20&#8217;0000 Studierende aus 120 L\u00e4ndern am Lernen und Forschen. Im Bachelor-Studiengang f\u00fcr Materialwissenschaften kommen rund 90% der Studierenden aus der Schweiz. Auf Master-Ebene sinkt der Anteil an inl\u00e4ndischen Studierenden auf 70%, bei den Doktoranden sind es noch 25% Schweizerinnen und Schweizer. Auf Professur-Ebene wird in Studarts Departement \u201enur\u201c 1 von 15 Stellen von einem Schweizer besetzt.<\/p>\n<p>Sind die Studierenden aus der Schweiz also im Nachteil? Ganz im Gegenteil, findet Studart. Er bewundert die konsequente Strategie und Offenheit der ETH, denn genau dadurch k\u00f6nne sie in jedem Fachgebiet absolute Spitzenkr\u00e4fte an Bord holen. Diese wiederum unterrichten die Schweizer Studierenden &#8211; und legen so den Grundstein zu einer neuen Generation \u201ehauseigener\u201c Forscherinnen und Forscher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>= = =<\/p>\n<p>&#8230; so, und nun der Schlenker zur\u00fcck zu Madonna &#8211; have fun mit den 1980ies : ))<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Madonna - Material Girl (Official Video) [HD]\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6p-lDYPR2P8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Das Video zu &#8222;Material Girl&#8220; ist \u00fcbrigens eine unumschr\u00e4nkte Hommage an &#8211; um nicht zu sagen Kopie von &#8211; Marilyn Monroes legend\u00e4rem Song &#8222;Diamonds a girl\u2019s best friend\u201c&#8230; Drum f\u00fcr Fans der 1950er Jahre auch noch dieses Video:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Diamonds are a girl&#039;s best friend ~ Marilyn Monroe (Gentlemen prefere blondes, 1953)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hEyWqVfY4vo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Ausflug in die Welt der Materialwissenschaften mit ETH-Professor Andr\u00e9 R. 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